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Psychologie der Jobsuche – Teil 3

Psychologie der Jobsuche 3 Titel

5 Gründe, die uns vom Jobwechsel abhalten

Im letzten Teil unserer Mini-Serie gehen wir auf fünf Gründe ein, die Arbeitnehmer oft beim Jobwechsel behindern. Die Wechselbereitschaft ist so hoch wie selten zuvor, doch ein tatsächlicher Wechsel der Arbeitsstelle ist für viele Menschen gar nicht so einfach in die Tat umzusetzen. Denn seinen Job aufzugeben, ist vor allem eines: Kopfsache.

 

Die Angst einen Fehler zu begehen

Ein häufiger Grund hierfür ist die überschätzte Fehlerwahrscheinlichkeit. Die Angst, dass es mit der neuen Stelle dann doch nicht klappt, ist bei der Überlegung den Job zu wechseln immer präsent. Die Probezeit ist schließlich für Viele ein Risikofaktor, dem eine zu große Bedeutung zugestanden wird. Dabei geht es um die Befürchtung Fehler zu machen, sich nicht integrieren zu können oder einfach festzustellen, dass der Wechsel nicht die erhoffte Veränderung mit sich bringt. Die eigene, oft sichere Stelle zu riskieren, erscheint deshalb, nicht selten, als zu gewagt. Und dies obwohl der aktuelle Arbeitsmarkt vielfältige Chancen bietet und die Möglichkeiten sich über Unternehmen und ausgeschriebene Positionen zu informieren größer als jemals zuvor sind.

Betrachtet man den Arbeitsmarkt und bemüht die zahlreichen Statistiken, ist diese Angst unbegründet. Vorausgesetzt, man ist engagiert und auch fähig, die geforderten Aufgaben zu bewältigen, kann man also guten Gewissens einen Jobwechsel planen. Selbstverständlich sollte dies sorgfältig und durchaus auch sehr selektiv geschehen. Keiner behauptet, dass gleich das erste Stellenangebot auch das richtige ist. Geduld und Klarheit sind wichtige Instrumente bei der Suche nach einer neuen Stelle.

Bewerbungsstress

 

Nicht selten unterschätzen wir aber auch die möglichen Vorteile,…

…die ein Jobwechsel mit sich bringen kann. Gerade Ältere in festen Positionen scheuen davor, aktiv mit einem Jobwechsel auseinanderzusetzen. Selbst, wenn das eigene Unternehmen spürbar in Schieflage gerät, bleiben viele ältere Arbeitnehmer passiv. Die Scheu mit 50+ noch einmal den Job zu wechseln, ist weiterverbreitet, als man zunächst meinen mag. Unter anderem, weil diese Generationen, aber auch viele Jüngere Arbeitnehmer, die Vorteile eines Jobwechsels viel zu gering einschätzen.

Jetzt genießen, insbesondere gut ausgebildete Arbeitskräfte, mit Berufserfahrung einen unschätzbaren Wert für die meisten Unternehmen. Es ist allerdings auch richtig, dass immer noch zu viele Unternehmen von der Einstellung älterer Mitarbeiter Abstand halten. Gerade deshalb sollten viele Arbeitnehmer sich aktiv über die Möglichkeiten eines Jobwechsels beschäftigen.

Den Luxus aus einer Anstellung heraus, in einen anderen Job zu wechseln, ist wesentlich komfortabler, als aus der Notwendigkeit wegen eines Stellenverlustes. Dabei geht es nicht nur darum, sich aus gefährdeten Unternehmen zu verabschieden. Es geht darum, die eigenen Kariere zu steuern und auch in der letzten Hälfte des Arbeitslebens aktiv weiterzuentwickeln. Eine neue Position kann dabei sehr befreiend sein. Die eigene Perspektive zu ändern oder bessere Arbeitsbedingungen sind nur einige Punkte. Während viele Wechsler ein besseres Gehalt im Auge haben, suchen Andere einfach eine neue spannende Herausforderung, Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns oder flexiblere, wenn nicht auch verkürzte Arbeitszeiten, um mehr Zeit für die Familie oder Hobbies zu haben. Die Gründe für einen Jobwechsel sind, wie im zweiten Teil der Serie Psychologie in der Jobsuche bereits ausgeführt, zahlreich. Eben diese zahlreichen Gründe stellen auch die möglichen Vorteile bei einem Stellenwechsel dar. Man muss sich dieser nur bewusstwerden und sich selbst und seine Vorstellungen ab und an hinterfragen.

 

Beim Über- und beim Unterschätzen darf man natürlich nicht vergessen, dass so eine Jobwechsel durchaus mit einigem Aufwand verbunden ist.

Bewerbung schreibenJemand der stark in seinem Beruf eingebunden ist, hat natürlich selten den Kopf frei, um sich über so etwas in Ruhe und umfassend Gedanken zu machen. Im Alltag gefangen, fällt es ziemlich schwer ausreichend Zeit fürs Abwägen, Stellen suchen und Sichten oder ordentlich bewerben zu finden. Aktuelle Bewerbungsfotos sind gegebenenfalls zu machen und der Lebenslauf wurde eventuell mehrere Jahre nicht angepasst. So mancher hat auch überhaupt keine Ahnung, wie man sich aktuell bewirbt. Wie suche ich den richtigen Job? Was sollte ich bei der Auswahl der Stellen beachten? Was macht heute einen guten Arbeitgeber aus? Allein diese kleine Auswahl an Fragen für sich beantworten zu können, benötigt es Zeit und Muße.

Anschließend muss man durch den gesamten Bewerbungsprozess, inklusive dem ein oder anderen Gespräch. Das muss gut geplant werden, vor allem wenn der aktuelle Arbeitgeber nicht wissen soll, dass man sich mit dem Wechsel beschäftigt. Der Aufwand endet in der Regel nicht, mit der erfolgreichen Bewerbung. Danach folgen Kündigung, Übergabe und natürlich auch die Einarbeitung in die neue Stelle. Hierzu muss man schon bereit sein, will man die Stelle wechseln. Das kann natürlich auch ganz unkompliziert gehen, aber ebenso kann es einen nicht zu unterschätzenden Aufwand bedeuten.

 

Ein großer Stressfaktor

Das bringt uns zum vierten Grund, der Kandidaten oft von einem Jobwechsel abhält. Ein Karrierewechsel verursacht Stress. Und wie zuvor geschrieben, stehen bei einem Jobwechsel zahlreiche Aufgaben an.

Der Bewerbungsprozess ist dabei einer der größten Stressfaktoren. Gerade wenn man schon ein paar Jahre länger eine Stelle inne hat und es schlicht und einfach nicht gewohnt ist, sich neu zu bewerben. Die anstehenden Aufgaben können dabei eine enorme zeitliche und auch psychische Belastung darstellen. Besonders, wenn man den geplanten Wechsel erst mal nicht kommunizieren will, baut sich schnell zusätzlicher Stress auf. Im Zweifel möchte man seinen aktuellen Job nicht voreilig riskieren oder Schwierigkeiten mit den Kollegen bekommen.

TeamkonfliktSchuldgefühle dem eigenen Team gegenüber sind dabei kein seltener zusätzlicher Stressfaktor. Alles in Allem wägen wir immer ab, ob die aktuelle Situation dem Aufwand und verbundenem Stress wirklich einen Stellenwechsel lohnenswert erscheinen lässt. Sicherlich hat das auch immer mit der eigenen Lebenssituation und der persönlichen Einstellung zu tun. Nicht jeder kann sich für das Thema ausreichend Zeit nehmen und nicht jeder geht mit Stress gleich um. Dennoch lohnt es sich oftmals die eigenen Fesseln zu lösen und sich zumindest Gedanken darüber zu machen.

 

Denn oftmals liegt es schlicht und ergreifend daran, dass wir uns einfach zu wenig zutrauen.

Bescheidenheit ist eine durchaus löbliche Tugend. Dennoch muss man auch mal seine eigenen Fähig- und Fertigkeiten wertschätzend nach außen tragen. Viel zu oft trauen wir uns nicht über einen Jobwechsel nachzudenken, weil wir unser Licht zu sehr unter den Scheffel stellen. Sei es, weil wir uns tatsächlich nicht unserer Fähigkeiten bewusst sind oder Angst davor haben Erwartungen zu schüren, die man nicht erfüllen kann.

Natürlich gibt es auch Menschen, die derweil zu viel von ihrem eigenen Können halten. Gerade deshalb sollte man sich seiner eigenen Qualitäten bewusst werden. So kann man Anderen gegenüber, das eigene Potential entgegenstellen, die durch ihre Übertreibungen brillieren. Auch hier möchten wir wieder gerade ältere Arbeitnehmer ermutigen, die sich oft des Alters wegen nicht trauen einen Jobwechsel in Betracht zu ziehen. Seien Sie von Ihrer Erfahrung überzeugt! Das ist etwas, was Sie den Young Professionals in den aller meisten Fällen weit voraushaben.

Allerdings liegt diese Fehleinschätzung nicht nur an den Bewerbern. Viele Stellenanzeigen benennen beinah abenteuerlichen Vorstellungen. Viele Wechselinteressierte neigen dazu, bei ein oder mehreren Punkten, die sie nicht erfüllen, gleich komplett von der Bewerbung abzusehen. Wir möchten dabei jeden explizit ermutigen sich auch für Stellen zu bewerben, die auf den ersten Blick mehr voraussetzen, als man leisten kann. Natürlich darf man dabei nicht absolut illusorisch vorangehen. Aber ein wenig mehr Selbstbewusstsein schadet sicherlich vielen Bewerbern mit nicht.

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