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Twitter – meine Perle

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Wer nichts zu sagen hat und dennoch nicht seine Klappe halten kann, der ist auf Twitter genau richtig. Dabei gibt es neben den Trumps dieser Welt auch zahlreiche Twitterprofile, die durch Witz und intelligente Tweets herausstechen. Es ist das etwas andere Netzwerk mit seinen ganz eigenen Welten. Nicht umsonst hat sich „in der eigenen Twitter-Bubble“ etabliert. Denn wen der Dienst einmal gefangen hält, der verliert mitunter schnell den Blick fürs Ganze.

 

Ein Tweet über Twitter

2006 von Jack Dorsey gegründet, war Twitter schon immer etwas anders als die anderen Netzwerke. Hier geht es darum (damals auf von SMS basierter Systematik) Informationen kurz und knackig zu streuen. Diese Tweets waren erst nur 140 Zeichen lang und wurden, zunächst unter größeren Einwänden der Community, auf 280 Zeichen erhöht. Das war unter Anderem deswegen notwendig, weil aus dem Kurznachrichtendienst inzwischen ein Multipostingtalent wurde. Mit den wachsenden Funktionen war es teilweise unumgänglich die Zeichenzahl zu erhöhen, um kontextuelle Textbotschaften hinzuzufügen. Zudem ist Twitter die Mutter aller Hashtags, denn hier wurden sie zum ersten Mal eingesetzt. Inzwischen ist das Unternehmen an der Börse und aus der Social-Media-Welt nicht mehr wegzudenken.

persoperm Blog Twitter Hashtag

 

Wer Tweetet und warum?

Twitter Deutschland ist ein eigenes Phänomen. Die Deutschen werden zum größeren Teil nicht so recht warm mit dem Kurznachrichtendienst. Im Gegensatz zu den Staaten finden Follows und die so wichtigen Re-Follows hier seltener statt. Hinzu kommt, dass Interaktionen wie Likes und Retweets wesentlich schwieriger erfolgen wie im Twittermutterland. Dennoch können gerade für einige Unternehmen hier sehr interessante Nutzer aufgetan werden. Zunächst besteht das durchschnittliche Twitterpublikum fast zur Hälfte aus 18 bis 34-Jährigen. Das ist zwar interessant, aber spannend wird es erst, wenn man aus Sicht der Unternehmen schaut, wer sich dort genau tummelt. 

persoperm Blog Twitter ´Tweet Nachricht

  

Die üblichen Verdächtigen und mehr

Neben zahlreichen Journalisten – ob Profi oder Hobby, ob seriös oder Verschwörungstheoretiker – findet man natürlich auch jede Menge Politiker (ob Hobby oder Profi entscheidet jeder selbst) und Trump. Der Grund dieser Zielgruppen ist eigentlich selbsterklärend, aber fürs Protokoll dient Twitter hier vor allem der Selbstinszenierung und dem Abgeben unüberlegter Statements, um dann entweder zurückzurudern oder solange nachzulegen, bis man dann zurückrudern muss. Der Rest ist da schon interessanter. Denn mehr als ¼ gehören zu den Besserverdienern. Darunter Vertreter aus Medizin, Technik, Software und StartUps anderer Branchen. Sie findet man hier für den schnellen Austausch an Brancheninfos und – wen wunderts – zur Eigenprofilierung. In diesem Fall oft gelungen und mit Mehrwert für die Follower. Wer also Spezialisten für IT, verschiedenste Programmierer oder auch Ärzte oder Medizintechniker sucht, kann diese hier finden. Die Frage ist: Lassen sich hier auch Mitarbeiter rekrutieren?

persoperm Blog Twitter Trump

 

Was macht es und was kann es?

Vom einfachen Kurzmessanging zum Multitalent. Inzwischen kann man Bilder, GiFs, Links und Videos teilen. Außerdem lassen sich Umfragen erstellen und Hashtags als Trends inszenieren. Wer sich nicht so auf Content und ein glückliches Händchen verlassen will, hilft mit Ads im Feed oder sponsored Hashtags nach. Das kann mitunter sehr einfach und trotzdem wirkungsvoll sein. Natürlich sind damit nicht die typisch langweiligen Werbetweets gemeint, die viele gekonnt ignorieren auf der Suche nach den persönlichen Twitterperlen. Gemeint sind hier gekonnte Kampagnen, die Letztlich nicht nur auf Twitter stattfinden, hier aber ausgewählte Zielgruppen erreichen sollen. Was nach nicht viel klingt, ist bei der richtigen Wahl aus Ad und Content durchaus effektiv. Provokation und Kreativität gehören dazu. Und der Mut, auch einen Shitstorm auszuhalten oder elegant zu umfahren oder wenigstens zu managen.

Recruiting-Tweets?

Twitter selbst bietet keine wirklichen Recruitingformate. Das ist vielleicht auch ganz gut so. Ergänzend zum Thema Zielgruppe ist nämlich festzuhalten, dass man hier eher dazu da ist, um entweder Informationen (und Meinungen) zu teilen oder sich über ein Thema auszutauschen. Es bringt also herzlich wenig, Twitter fürs Recruiting einsetzen zu wollen und dort nur ab und an eine Stelle zu posten. Das ist zwar ok, allerdings wird der Response zumeist gering sein. Twitter ist als Teil einer Gesamtstrategie zu begreifen. Und nur weil Twitter viele Formate verarbeiten kann, heißt das noch lange nicht, dass man hier auch jeden Content-Schnipsel aus seinem Portfolio verwerten muss. Es ergibt also Sinn, sich bei Twitter auf ein bestimmtes Thema mit seinem Kanal zu konzentrieren. Dort allerdings muss auf Dauer mehr passieren als z.B. im Recruiting ab und an eine neue Stelle zu posten. An vorderster Front stehen der Informationsmehrwert und die Diskussionsmöglichkeit über den Beitrag.  

persoperm Blog Twitter Zielscheibe

 

Zukunft des Netzwerkes

Es ist schwierig zu sagen, wie Twitter sich entwickeln wird. Es wurde schon das ein oder andere Mal totgesagt – bekanntlich lebt es sich dann umso länger. Allerdings ist Twitter ein 24/7-Job, wenn man die Plattform wirklich effektiv nutzen will. Daher sollte man sich überlegen, wieviel Energie man hineinsteckt und was man mit Twitter erreichen will. Ansonsten wird es wohl so schnell keinen adäquaten Ersatz dafür geben. Wer weiß, vielleicht stirbt Twitter aber auch, wenn amerikanische Präsidenten ihre Politik wieder an die Presse kommunizieren.

Wie recruitingtauglich ist das Netzwerk

Butter bei die Fische: Twitter ist nichts für Halbherzige und Unbedarfte (speziell aber nicht ausschließlich) wenn es ums Recruiting geht. Wer nur ab und an mal eine Stelle postet, kann das hier gerne tun, solange die Zielgruppen passen. Erfolg wird das nur in Ausnahmefällen haben. Wer Twitter allerdings als Teil seiner Strategie fährt, geschickt mit Hashtags umgeht und eventuell auch eine gelungene Kombination von Anzeigen und/oder gesponserten Hashtags einsetzt, kann hier durchaus sehr erfolgreich rekrutieren. Influencer machen es (natürlich mit ganz anderen Voraussetzungen) hier ab und an vor, wenn sie fürs eigene Team Personal suchen. Wer also besagte Zielgruppen ansprechen will, nicht nur eigene Sachen postet, sondern auch andere Tweets liked, retweetet oder anderen gezielt folgt, der hat hier gute Chancen, durch wenig (guten) Wettbewerb im Recruiting aufzufallen und Bewerber direkt und indirekt anzusprechen.

 

Bildquellen: Bild von freepik auf Freepik; Bild von Gerd Altmann auf Pixabay; Bild von freepik auf Freepik; Bild von chainfoto24 auf Freepik;

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