Der -Player kann leider nur geladen werden, wenn Sie der Verwendung von Drittanbieter Cookies & Skripten zustimmen.

Sie haben zu einem früheren Zeitpunkt eine Auswahl zur Verwendung von Cookies & Skripten von Drittanbietern getroffen.

Klicken Sie hier um Ihre Auswahl zu ändern oder Ihre Zustimmung aufzuheben.

Pinterest: das pittoreske Netzwerk der Ideensammlungen

Social Media Blogartikel Pinterest Header

Meine zwei Probleme mit Pinnwänden – Erstens sind die irgendwann voll und zweitens sieht das echt bescheuert aus, wenn man seine 1×2 Meter Pinnwand mit sich rumträgt. Gott sei Dank gibt es die Digitalisierung und noch besser, jemand hat eine Social-Network-Pinnwand erfunden.

Social Media Blogartikel Pinterest Pinnwand

 

Ein paar Pins zu pinterest

Gegründet wurde pinterest bereits 2010. Richtig in Fahrt kommt es aber erst seit ca. 2016. Dabei ist das Netzwerk in den Staaten weit erfolgreicher gewesen, als in Europa. Doch inzwischen haben insbesondere in Deutschland viele die Plattform lieben gelernt. Während andere Netzwerke mit Skandalen zu kämpfen hatten, blieb es um pinterest bisher verhältnismäßig ruhig. Mag es an den Funktionen liegen oder den Zielgruppen. Hier haben sich ganz unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Anliegen versammelt. Dabei bleibt das Netzwerk aus Marketingsicht recht klassisch und simpel. Das aber ist vielleicht auch der Grund, warum es bisher nur wenig im Marketingmix von B2B-Unternehmen oder Branchen, die in erster Instanz nichts mit pinterest verbindet, auftaucht. Das sollte sich grundsätzlich ändern. Wie immer bedarf es hier aber Wissen, Kreativität und Zeitgeist.

 

Wer pinnt da und warum?

Das Netzwerk ist eines der wenigen Netzwerke, die klar von Frauen bevorzugt werden. Wenngleich es Harley Davidson gelang vor ein paar Jahren eine wirklich gelungene Kampagne zu platzieren und so nicht nur für sich Follower zu generieren, sondern, wie geplant besonders Männer zu erreichen. Das war so erfolgreich, dass sogar pinterest selbst einen spürbaren Männerzuwachs verzeichnete. Die Themen reichen von kreativen Sachen, übers Kochen, bis hin zu IT. Die Pins selbst sind meist Fotos, Fotocollagen oder Infobilder, die ein Thema, ein Produkt oder ein Design erklären. Vorrangig findet man also Menschen, die sich inspirieren lassen wollen, Fact- und Cheat-Sheets suchen oder Lösungsansätze benötigen. Interessant ist auch, dass die ganz jungen Altersgruppen (ca. 16%) zwar auf pinterest vertreten sind, die Hauptzielgruppen sind mit einem Viertel aber die 20-29Jährigen, dicht gefolgt von den 30-39 und 40-49Jährigen mit jeweils 21%.

Social Media Blogartikel Pinterest App

 

Überschaubar, aber gut

Ziel ist der Austausch über Hobbies, Interessen und Tipps. Nutzer können Dateien hochladen, Pins von anderen Nutzern anschauen und in eigene Pinnwände „repinnen“ sowie kommentieren. Der Fokus liegt auf Bildern, die Einbindung von Youtube-Videos ist jedoch auch möglich. Wer seine Pins hervorheben will, kann dies mit promoted Pins tun und etwas Geld investieren. Diese funktionieren besonders gut, weil sie von ihrer Aufmachung her genau, wie die normalen Pins aussehen. Egal ob gesponsert oder nicht, lassen sich auch Rich-Pins anlegen, die mehr Informationen zulassen, so dass sich auch Rezepte, Artikel oder Produkte gut aufbereitet posten lassen. Ansonsten lassen sich die Pins und Pinnwände auch einbinden und außerhalb des Netzwerkes teilen. Die Pins sind deshalb so interessant, weil es Nutzern so möglich ist, verschiedene Bilder online zusammenzufassen und anderen zugänglich zu machen.

 

Recruiting-Pins?

Jetzt kommen wir erneut zu dem Punkt, dass es an sich keine Recruiting-Formate gibt. Man kann sich Pins und Pinnwände anlegen und wenn Budget vorhanden ist, diese auch sponsern. Wer aber eine Weile auf pinterest unterwegs ist, stellt fest, wie vielfältig viele Pins sind und wie kreativ sich die virtuelle Pinnwand einsetzen lässt. Verschiedene Informationen lassen sich also auch hier gut aufbereiten. Zum Beispiel die Lieblingsrezepte aus der Kantine oder auch für die Kantine. Keine Kantine da? Dann für und mit Kollegen. Viel Geld ins Office gesteckt und nur auf der Website zum Glänzen gebracht? Mit pinterest kann man gut Leute darauf bringen, wie modern die Arbeitsplätze sind. Regelmäßige Events im Unternehmen? Kollaboration für Deko oder die eigene Deko dokumentieren und mit potentiellen Mitarbeitern das „Wir sind ein tolles Team“ zelebrieren. Das sind kurze und recht spontane Ideen. Wer kreativ ist und strategisch agiert, kann pinterest sehr wohl für das eigene Recruiting nutzen.

Social Media Blogartikel Pinterest glückliches Team

  

Zukunft der Pinnwand

Pinterest erwies sich im letzten Jahrzehnt als äußerst solide. Es ist davon auszugehen, dass der Kurs zwar nicht so steil wie bei anderen nach oben zeigt, aber das muss er auch gar nicht. Das Netzwerk sollte man als langfristiges Engagement betrachten und seine Strategie dementsprechend aufbauen. Wer eins zwei Werbepins plant, kann sich die Mühe sparen. Wer aber Pinnwände systematisch plant und aufbaut, kann sich nicht nur eine breite Fanbase aufbauen, sondern gezielt Anreize kommunizieren.

Social Media Blogartikel Pinterest Strategie

  

Wie recruitingtauglich ist so eine Pinnwand

Ja, was soll ich noch sagen? Pinterest muss man einfach gernhaben. Denn wer sich nur ein wenig mit dieser Plattform beschäftigt, erkennt wie vielfältig in seiner Einfachheit das Netzwerk ist. Insbesondere daher ist es, trotz nur weniger Werbemöglichkeiten, ein gutes Instrument im Recruiting. Zudem werden die Pins auch in der Google-Suche angezeigt und können mit Links versehen werden. Außerdem bietet pinterest eine Bildersuch-Maschine an, die das Netzwerk durchforstet. Mit wiederkehrenden Bildelementen schafft man so auch auf andere Pins von sich aufmerksam zu machen. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch sehr hilfreich für Nutzer. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die x-te Stellenanzeige auf gefühlt allen Stellenportalen einfach nicht mehr heraussticht. Wer die Plattform erobert hat, kann sie eventuell selbst für die eigenen Stellenausschreibungen verwenden… aber bitte nur auf kreative Art und Weise.

Wie sowas geht, verrät unser Team gern auch Ihnen.

 

Bildquellen: Bild von lookstudio auf Freepik; Bild von cookie_studio auf Freepik; Bild von tirachardz auf Freepik; Bild von wichayada auf Freepik;

 

Cookies & Skripte von Drittanbietern

Diese Website verwendet Cookies. Für eine optimale Performance, eine reibungslose Verwendung sozialer Medien und aus Werbezwecken empfiehlt es sich, der Verwendung von Cookies & Skripten durch Drittanbieter zuzustimmen. Dafür werden möglicherweise Informationen zu Ihrer Verwendung der Website von Drittanbietern für soziale Medien, Werbung und Analysen weitergegeben.
Weitere Informationen finden Sie unter Datenschutz und im Impressum.
Welchen Cookies & Skripten und der damit verbundenen Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten stimmen Sie zu?

Sie können Ihre Einstellungen jederzeit unter Datenschutz ändern.