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Personalakquise im Wettbewerber-Markt – das Potenzial der Gaming-Industrie

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Die Games Industrie beschäftigt in Deutschland über 10.000 Arbeitnehmer und wächst stark. Hier findet man für die Personalakquise fähige Entwickler und weit mehr. Seit einigen Jahren schon verzeichnet die Videospiel-Branche höhere Umsätze als die Musik- oder Filmindustrie. Dementsprechend hoch ist der Bedarf an neuen Arbeitskräften, die für ganz unterschiedliche Berufe und Aufgaben gesucht werden. Und auch in Zeiten von Corona erweist sich diese Branche als wirtschaftlich sehr robust – ein Beweis: Zahlreiche Publisher und andere Dienste bieten Spieleklassiker im Sale oder gar kostenfrei an. Sony wirbt in dieser schwierigen Zeit ebenso mit kostenlosen Spielen, damit die Leute zuhause bleiben. Dank InGame-Transaktionen verdienen viele Studios so mit verschenkten Spielen Geld.

Anfang das Jahres waren Norman und Andree mit dem recruising-Podcast bei Adhoc Gaming zu Gast, um E-Sport als Recruiting-Tool näher zu beleuchten. Gamification gewinnt an Relevanz, sowohl im Personalbereich allgemein, als auch im Marketing. Wie sieht es also mit den Traumberufen in der Spielebranche aus? Lässt sich hier auch Personal für andere Branchen finden und abwerben?

 

Wie gelingt der Einstieg in die Games Industrie?

Natürlich ist es ein Unterschied, ob ich in meiner Freizeit gerne Games zocke oder ob ich professionell Videospiele erschaffen will. Erschaffen und nicht programmieren, denn längst werden Spiele von einer ganzen Reihe unterschiedlicher Berufe erarbeitet.

Der Einstieg in die Videospielbranche ist dabei ebenso vielfältig, wie die Arbeitsfelder bei der Spieleproduktion selbst.

Vom klassischen Informatikstudium, über digitales Grafik-Design bis hin zum Projektmanagement von IT-Projekten ist allein die Spieleprogrammierung ein weites Feld. Wenn wir also davon sprechen, dass die Spiele-Industrie inzwischen größer als die Film- und Musikindustrie ist, dann müssen wir auch verstehen, dass Videospiele längst nicht mehr nur von Kindern und Jugendlichen gespielt werden, sondern inzwischen generationenübergreifend zu einem der meistgenutzten Medieninhalten geworden sind. Ebenso vielseitig ist auch das Spieleangebot. Damit einher gehen auch die unterschiedlichen Ansprüche an Entwickler, weshalb die Spielebranche auf eine relativ hohe Zahl an Quereinsteigern zurückgreift. Zudem sind die direkten Ausbildungsangebote sowohl an privaten Hochschulen, wie auch an staatlichen Institutionen in den letzten Jahren gestiegen. Dabei werden hier nicht nur reine Entwickler ausgebildet, sondern zahlreiche Gewerke vom Produktionsmanagement bis zum E-Commerce-Specialist. Das Ausbildungsangebot hinkt dem Bedarf der Branche trotzdem nach und so ist die Spieleindustrie zum direkten Konkurrenten für die klassischen Business-Unternehmen geworden und genießt auf den ersten Blick so einige Vorteile.

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Vom Hobby zum Traumberuf?

Nicht nur die kreative Arbeit bei der Spieleentwicklung, sondern auch die Vorstellung von StartUp-Feeling und die Chance ein kulturelles Meisterwerk zu schaffen, klingen oberflächlich betrachtet nach einem ziemlich guten Deal.

Es mag Studios und Publisher geben, die das durchaus leben und schaffen. Der Alltag sieht aber zumeist doch etwas anders aus. Die Arbeitsbedingungen sind oft nicht mit denen aus der klassischen Industrie und anderen IT-Unternehmen zu vergleichen. Das StartUp-Feeling stellt sich nicht nur bei der Agilität ein, sondern auch bei der Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes. Nur wenige große Studios und vor allem Publisher bieten gut bis sehr gut bezahlte und vor allem sichere Arbeitsplätze. Der Erfolg des geschaffenen Spiels entscheidet oft über das Fortbestehen des gesamten Unternehmens und ist nicht immer an Güte und Klasse des Titels gekoppelt. Viele Faktoren gehören dazu, ob ein Spiel erfolgreich wird. Das Budget ist da nur einer.

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Die Geschichte der Branche in wenigen Worten

Selbst vermeintlich große Player, die aus heutiger Sicht wahre Klassiker geschaffen haben, verzeichneten zu ihrer Zeit kaum wirtschaftliche Erfolge. Nehmen wir nur mal die Monkey Island Reihe von LucasArts Adventures. Knapp 50.000 Titel verkaufte LucasArts vom ersten Teil innerhalb der ersten 5 Jahre. Stückzahlen, die schon damals kein besonders gutes Ergebnis darstellten, wenngleich der Spielemarkt noch viel kleiner war. Ebenso klein waren aber die Entwicklerteams. Die bestanden je nach Titel aus ein bis fünf Leuten, die sich neben der Programmierung auch um Vertriebswege und Unternehmensführung kümmern mussten.

Heutige AAA-Titel, sogenannte Spiele-Bockbuster, beschäftigen gern mal hunderte von Menschen. Aus diesem Grund bedürfen sie, je nach Produktionskosten, schon wesentlich mehr verkaufter Einheiten. Deshalb finden sich in der Spieleindustrie inzwischen auch Vertriebsmanager, Marketingexperten, Community-Manager und viele mehr.

Die Produktionszeit eines Titels kann dabei nicht selten vier Jahre und mehr in Anspruch nehmen. Im Vergleich zur Produktentwicklung in der Industrie keine allzu große Zeitspanne. In der schnelllebigen Medienbranche dafür umso mehr. Hohes Risiko und ein großer Druck bei der Entwicklung liegen dabei nicht jedem, wenn Produktionsbudgets im dreistelligen Millionenbereich rangieren und Release-Termine wie bei Kinofilmen weit vorab angekündigt werden und das Weihnachtsgeschäft unbedingt eingehalten werden muss.

 

Videospiele entwickeln

Es gibt bekannte Ausnahmen wie Minecraft, Tetris oder Stardew Valley, die jeweils nur von einer einzigen Person oder einem kleinen Team in der Freizeit entwickelt wurden. Inzwischen sind Entwickler-Studios und Publisher zum direkten Wettbewerb im Arbeitsmarkt geworden. Trotz volatiler Arbeitsplätze haben Jobs in der Spieleindustrie natürlich ihren Reiz. Und auch wenn der Berufsalltag auch hier ab und an kein Zuckerschlecken ist, so stellt das fertige Produkt (das der Mitarbeiter am Ende selbst in der Hand halten kann) einen großen Vorteil dar. In Zeiten, in denen für Arbeitnehmer auch das eigene Schaffen und die Sichtbarkeit der eigenen Erfolge immer mehr an Relevanz gewinnt, ist es natürlich viel befriedigender, dass fertige Spiel zu sehen und selber zu spielen, als für ein Steuerungsprogramm Code-Teile zu erstellen, ohne jemals die gesamte Maschine im Einsatz erleben zu können.

 

  

Wer Bedarfe erkennt, kann erfolgreich Mitarbeiter werben

Ist man sich dieser Tatsachen bewusst und kennt Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens und seiner Vakanzen, so kann man durchaus Anreize schaffen und kommunizieren, die auch begeisterte Mitarbeiter in der Spieleindustrie zu einem Wechsel motivieren können. Für das richtige Verständnis beleuchten wir einige Jobs in der Spielindustrie und erklären, was es damit auf sich hat und welche Qualifikationen man von Mitarbeitern aus diesen Bereichen erwarten kann:

 

Das Mastermind – Game Designer

Die Aufgabe eines Game Designers ist es, die Atmosphäre und den Inhalt eines Videospiels zu erstellen. Er oder sie erarbeitet das Konzept und ist die treibende kreative Kraft hinter einem Spiel, die dafür sorgt, dass das gesamte Team eine gemeinsame Vision verfolgt. Oft haben Game Designer vor dem Beruf Informatik oder Medieninformatik studiert.

Sie sind daher oft vielseitig einsetzbar und können nicht nur ihr Entwickler-Team steuern und Projekte leiten. Sie sind auch ideale Product-Owner mit einem Gespür für Customer-Needs. Häufig haben sie in internationalen Teams gearbeitet und sind interdisziplinär gut aufgestellt.

Sie sind in der Regel aber auch kleine Stars in ihrem Segment und waren sie einmal für die Produktion eines erfolgreichen AAA-Titels mitverantwortlich, wird es umso schwerer sie zu werben.

  

Derjenige mit dem Durchblick – Game Programmer

In diesem Beruf setzt der Mitarbeiter das Spielkonzept um und lässt das Spiel am Bildschirm entstehen. Game Programmer besitzen in der Regel gute Kommunikationsfähigkeiten und beherrschen, je nach Plattform für die entwickelt wird, verschiedene Programmiersprachen und analytisches Denken. Mitarbeiter aus diesem Bereich haben ein Studium im Fachbereich Informatik absolviert oder eine Ausbildung, beispielsweise als Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung oder mathematisch-technische/-r Softwareentwickler/-in abgeschlossen.

Wer insbesondere auf der Suche nach Entwicklern ist, könnte hier fündig werden. Allerdings ist diese Berufsgruppe besonders eng mit der Entwicklung von Spielen verbunden. Große Vorteile können innovative Lösungskonzepte, die es umzusetzen gilt, oder andere technische Herausforderungen sein. Interessante und spannende Herausforderungen können einen Wechsel zumindest anregen.

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Farbe ins Spiel bringen – Grafikdesign

Diese Abteilung gibt dem Spiel sein Aussehen und erschafft Bilder, die zum Rest des Games und zur Vision des Designers passen. Oft wird diese Aufgabe von einem ganzen Team übernommen, das von einem Art Director geleitet wird. Dieser hat alle grafischen Aspekte im Blick und trifft Entscheidungen über die Darstellung. Unterschieden wird häufig zwischen 2D- und 3D-Grafiken, die unterschiedliche Kriterien erfüllen müssen und für die man jeweils besonderes Fachwissen benötigt. Es gibt einige Studiengänge in Deutschland, die bereits den Fokus auf Game Design legen. Doch auch eine Ausbildung kann einen Einstieg als Grafikdesignerin oder Grafikdesigner in die Games Industrie bieten, beispielsweise als Grafikdesigner/in, Mediengestalter/in Bild und Ton oder Mediengestalter/in Digital und Print.

Menschen aus diesem Feld sind besonders bei der Entwicklung von Webanwendungen, UI- und UX-Design oder auch im digitalen Produktdesign gut einsetzbar. Gerade Grafikdesigner aus der 3D-Grafikentwicklung bieten echte Mehrwerte für Unternehmen die mit 3D-Modellen arbeiten. Dabei darf nicht vernachlässigt werden, dass die meisten dieser Künstler die kreativen Möglichkeiten reizen. Da kann man es durchaus schwer haben, als potenzieller Arbeitgeber zu punkten. Doch nicht jeder Grafikdesigner in der Spieleentwicklung kann sich auch kreativ austoben. Insbesondere motivierte und talentierte Nachwuchskräfte lassen sich durch klare Karriere-Chancen, ein gutes Weiterbildungsangebot und moderne Arbeitsplätze inkl. neuester Soft- und Hardware zu einem Wechsel anregen.

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Der Stratege – Game Producer

In diesem Job kümmert sich der Mitarbeiter um die Organisation und Finanzierung von Videospielen. Bei einem Projekt in der Games-Industrie muss ebenso ein strikter Zeitplan eingehalten werden, wie im klassischen Produktionsbetrieb auch. Für diese Führungsposition innerhalb des Entwicklerteams sind vor allem Kommunikationsstärke und wirtschaftliches Wissen wichtig sowie die Fähigkeit, ein Team effizient und produktiv zu leiten.

Hier kann das richtige Angebot mit den richtigen Anreizen zum passenden Zeitpunkt ganz schnell zum Wechselinteresse führen. Ein großer Vorteil dieser Mitarbeiter ist, dass diese in der Regel eine gesteigerte Affinität zu aktuellen technischen Entwicklungen sowohl im Bereich Hardware als auch beim Einsatz von Software innehaben.

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Der Traumjob? – Game Tester

Diese Berufsgruppe ist sehr wichtig, damit der Spieler auch mit dem Spielerlebnis zufrieden ist. Die Arbeit eines Game Testers beginnt bereits während der Entwicklung. In diesem Job muss ganz genau hingesehen werden, um jedes Problem, in teils sehr komplexes Handlungssträngen und Spielmodi zu erfassen und den Entwicklern ein möglichst hilfreiches Feedback zu geben. Viel Geduld und Ausdauer sind nötig, um die gleichen Stellen im Spiel wieder und wieder zu spielen.

Im Prinzip ein Qualitätsmanagement, wie es in vielen anderen Branchen auch zu finden ist. Was zunächst nach dem besten Job der Welt klingt, kann durchaus zu einem eintönigen und ebenso alltäglichen Job führen, wie andere auch. Daher kann auch hier die richtige Stelle mit einigen Reizen, wie Abwechslungsreichtum und Anspruch, für viele interessant sein.

Durch das, je nach getesteten Titeln, gut ausgeprägte Verständnis für die Fehlerlokalisation komplexer Inhalte sind Game-Tester im digitalen Qualitätsmanagement in vielerlei Branchen große Bereicherungen.

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Die Abteilung, die nur indirekt am Produkt arbeitet – Videospiele veröffentlichen und vermarkten

Viele Angestellte in der Games Industrie arbeiten bei Unternehmen, die der Gruppe der Publisher angehören. Sie entwickeln das Spiel oft nicht selbst, sondern kümmern sich um die Veröffentlichung und stellen beispielsweise Public Relations Manager, Marketing-Manager oder Projekt- und Produktmanager an. In den Bereichen Veröffentlichung und Marketing gibt es beispielsweise diese Berufsgruppen:

 

Wenn aus dem Hobby doch nur ein Job wie viele andere wird

Es gibt noch zahlreiche andere Tätigkeiten. Angefangen von Vertrieb und Marketing, über das Community-Management, Sound-Designer oder Dolmetscher. Sie alle sind auch bereichernde Mitarbeiter für andere Unternehmungen. Die meistem können ebenso vom Gedanken eines Wechsels überzeugt werden, wie die beschriebenen Jobs auch. Wer wissen will, wie man diese vom Job in der Spieleindustrie für das eigene Unternehmen gewinnen kann, der fragt uns von persoperm unkompliziert für einen Workshop oder ein Beratungsgespräch an. Jetzt in der Corona-Krise sogar zu 100% vom Land gefördert.

 

Bildquellen: RHMaster at Wikimedia; dronepicr auf flickr;  Simpsons at Wikimedia; Agaly at WikimediaRalf Roletschek, Phrood at Wikimedia; dronepicr at wikimedia;

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