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Messe Review zur Hannover Messe

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Ausflug vom Berufs-Alltag

Norman und Andree waren am vergangenen Donnerstag dem 05.04.2019 mit einer Delegation von Unternehmern auf der Hannover Messe in, wer hätte es gedacht, Hannover.

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Messe mit Tradition 

Die Hannover Messe ist die weltweit größte Investitionsgütermesse der Welt und das auf dem größten Messegelände der Welt. Jedes Jahr gibt es ein Partnerland. 2019 war das Schweden, davor waren es Polen, die USA, Indien oder auch die Niederlande. 

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Die inzwischen fast 50 Jahre alte Messe begann mit einer einzelnen Halle und hieß tatsächlich CeBit. 1986 war das Segment so groß gewachsen, dass diese als eigenständige Messe hervorging und sich von der Hannover Messe abspaltete. In den folgenden Jahren gab es einige weitere Segmentierungen da die Hannover Messe stetig weiter wuchs. Trotz dieser Abspaltungen ist die Hannover Messe nach wie vor die größte Industriemesse der der Welt. Damit einher gehen auch über 30% Fachbesucher aus dem Ausland. Spitzenreiter waren bisher China, Niederlande oder auch Indien.

 

eine Messe mit vielen Gesichtern

Die Hannover Messe setzt sich aus verschiedenen internationalen Leitmessen zusammen und bildet so die komplette Wertschöpfungskette ab. Alternierend sind alle zwei Jahre einzelne Leitmessen für ein sich stetig wandelndes Messebild ausschlaggebend. Neben Kernthemen wie Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, Industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen findet man Forschung und Entwicklung jedes Jahr auf der Messe.

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auf Entdeckungstour

Es gab somit eine Menge zu entdecken, auch wenn auf dem ersten Blick unser Thema Personal nichts mit der Messe zu tun hatte. Fangen wir aber von vorn an und reflektieren die gesamte Reise nach Hannover. Zusammen mit der Erfurter Wirtschaftsdelegation fuhren wir nach Hannover. Die Tatsache, eine längere Strecke mal wieder mit dem Bus zu fahren, erinnerte an längst vergangene Tage einer Klassenfahrt und holte alle Teilnehmenden mal aus dem unternehmerischen Alltag raus. Allein für das Netzwerken hat sich die Fahrt schon gelohnt.

 

perfekte Vorbereitung

Willkommen auf der Hannover Messe 2019: Ausgerüstet mit der aktuellen Messe-App und einer digitalen Eintrittskarte passieren wir den Eingang und betreten das weitläufige Gelände. Wenngleich es auch Verbesserungspotential gibt, auf das wir später noch einmal eingehen, muss man die Aufteilung der Messe in ihre Kerngebiete und die vorhandene Infrastruktur mit Shuttlebussen zwischen den Hallen positiv hervorheben. Die beeindruckenden Stände, sowohl von Ihrer Aufmachung als auch von ihrer Größe her, zeigten die neuesten Trends in den Bereichen Automatisation, Digitalisierung, Produktion und technischen Neuentwicklungen.

 

ein Thema um sie alle zu binden…

Neben all der Show war überall auch das Thema Fachkräftebedarf omnipräsent. Ein Messestand fiel uns beispielsweise dadurch auf, dass dort die Stellenangebote direkt an die Ausstellerkabine ausgehangen wurden. Direkt daneben befand sich ein „Bewerberbüro“, blickdicht und mit eigenem Messepersonal. Die Firmen rüsten spürbar auf und nutzen Fachmessen für die Akquise von Fachpersonal! Auch hierüber sprechen wir in unserer aktuellen Recruising Podcast-Folge zur Hannover Messe und diskutieren das Für und Wider von Fach- und Recruiting-Messen für die Mitarbeitergewinnung.

 

 

Gespräche am Thüringenstand

3_messe_review_hannoverUm möglichst viele Eindrücke von der Messe zu gewinnen, haben wir fast alle Hallen schnellen Schrittes besucht und der Stärkung am Thüringer Gemeinschaftsstand entgegengefiebert. Dort angekommen konnten wir auch mit einigen Unternehmen aus Thüringen zum Thema Fachkräftebedarf und Mitarbeiterbindung sprechen. Während unseres Aufenthaltes besuchten Ministerpräsident Bodo Ramelow und Wirtschaftsminister Tiefensee die einzelnen Repräsentationen der Thüringer Unternehmen am Gemeinschaftsstand. Auch hier war ein Thema kaum zu überhören: der aktuelle Fachkräftemarkt.

 

  

auch Weltmessen haben Luft nach oben

Trotz, dass wir in jeder Halle einen kurzen Blick erhaschen konnten, ist ein Tag einfach zu wenig, um wirklich alles auf der Messe zu sehen. Aufgehalten wurden wir zudem bei der Suche nach Ladestationen für die überstrapazierten Mobiltelefone. Denn trotz aller Digitalisierung und einer Vielzahl von Messeständen mit umfangreicher Gastronomie oder auch den vielen Messebistros, gab es nichts, um sein Device bei einem entspannten Kaffee zu laden und nebenbei ein wenig zu arbeiten. Zu allem Überfluss schlossen die Bistros, die wenigstens ein paar wenige Steckdosen boten bereits zwei Stunden vor Messeende.

 

ein Abend unter Freunden

Mit zahlreichen Eindrücken ging es zum Finale des Abends ins Kongresscenter. Der Thüringenabend hat bereits Tradition und neben einem fantastischen Buffet, guten Gespräche und musikalischen Programm gab es natürlich auch noch zwei Redebeiträge. Der Ministerpräsident von Thüringen und der Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee führten neben dem Lob für den Wirtschaftsstandort Thüringen und dem Fleiß und Engagement der Thüringer Unternehmen auch das Thema Personal an. Damit schloss sich der Kreis bei allen unseren Gesprächen auf der Messe. Die Branche bewegt neben den technischen Weiterentwicklungen vor allem Eins, die Suche nach Mitarbeitern.

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was ziehen wir aus diesem Tag

Uns ist aufgefallen, dass auch bei den Thüringer Unternehmen die Unsicherheit wächst. Die oft zurückhaltenden Industriebetriebe in Thüringen wissen nicht so recht, wie sie im Bewerberwettbewerb mithalten können und versuchen immer noch die Dinge selbst in die Hand zu nehmen oder mit einfachen Lösungen dem schwelenden Problem entgegenzuwirken. Einige haben den Zeitgeist schon erkannt und beginnen sich externe Expertise hinzuzuziehen. Ziel ist, das Recruiting zu professionalisieren, Leistungen outzusourcen und auch ihre Unternehmenskultur den aktuellen Anforderungen anzupassen. Sehr spät in der Nacht kamen wir wieder in Erfurt an. Mit zahlreichen Gesprächen, vielen Erkenntnissen und total erledigt. 

 

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