Der -Player kann leider nur geladen werden, wenn Sie der Verwendung von Drittanbieter Cookies & Skripten zustimmen.

Sie haben zu einem früheren Zeitpunkt eine Auswahl zur Verwendung von Cookies & Skripten von Drittanbietern getroffen.

Klicken Sie hier um Ihre Auswahl zu ändern oder Ihre Zustimmung aufzuheben.

Krisenmanagement – Warnsignal für den Arbeitsmarkt?

krisenmanagement persoperm
Eine Krise sie zu knechten…

Wer aktuell durch die Medien und besonders die sozialen Medien schweift, dem wird das ein oder andere Mal ein Artikel, ein geteilter Beitrag oder ein einfacher Link mit dem Verweis auf die drohende Krise begegnet sein. In den sozialen Netzwerken werden diese Artikel nicht immer, aber für mich zumindest auffällig aus liberalen Kreisen geteilt. In diesen „Enthüllungen“ wird stetig von den drohenden Anzeichen der nächsten Krise gesprochen und, dass sie wie schon zuvor bei anderen Krisen ignoriert werden.

 

Ein warnendes Zeichen auch für den Arbeitsmarkt?

Um das zu beantworten, müssen wir uns ein wenig genauer die Argumente, den Ursprung und die aktuelle politische Lage anschauen. Beginnen wir doch bei den Fakten und mit den häufigsten Argumenten.

Digitalisierung persopermIn den meisten Artikeln zum Thema werden die neuen Sozialleistungen und Arbeitsmarktregulierungen der großen Koalition als schlechte Fahrtrichtung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen benannt. Die Politik engt den Handlungsspielraum der Unternehmen ein und eine Folge daraus ist Teil vom Ende des Aufschwungs. Untermauert wird dies mit Beispielen, dass traditionsreiche Autozulieferer Insolvenz anmelden, etliche Unternehmen, wie z.B. Banken und andere Großkonzerne kündigen einen scharfen Personalabbau an und zudem ist die Auftragslage deutscher Unternehmen rückläufig.

 

Fakten und Fakten

Nun, selbstverständlich sind engere Handlungsspielräume immer eine Herausforderung für die Unternehmen. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung hat aber berechnet, dass zum Beispiel eine höhere Belastung zu Gunsten der Rentenkasse keine oder sogar leicht positive Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt hat. Die Kausalität, dass diese Einengung mit den Stellestreichungen und den, aktuell durchaus erhöhten, Insolvenzen der Autozulieferer zu tun hat, ist zudem so nicht ganz korrekt.

krisenmanagement persoperm

Die deutsche Automobilindustrie hat schon längere Zeit Probleme. Zuerst hat man den Markt der Elektromobilität komplett verschlafen und z.B. Tesla belächelt und bis noch vor einigen Jahren nicht ernst genommen. Zum anderen hat man mit den Dieselskandalen selbst erheblichen Schaden erarbeitet. Zudem kommen tatsächlich die ersten Anzeichen der Automatisierung und die über Jahrzehnte gewachsene Übervorteilung bei der Zulieferauswahl zum Tragen. Die Bedingungen für Zulieferer waren nicht selten haarsträubend und absehbar problematisch. All dies fordert nun auch seinen Tribut und als erstes leiden darunter eben ausgerechnet die Zulieferbetriebe.

 

Wir brauchen Kontext Baby!

Die benannten Stellenkürzungen sind dabei ebenso ein schlechter Indikator. Denn lassen wir mal die Zulieferbetriebe außen vor, dann verwandeln sich die meisten Ankündigungen von Stellenstreichungen in eine Form der Arbeitsmarktumschichtung. Ein weiteres Signal der Digitalisierung. Denn die meisten Unternehmen schaffen mit diesen Kürzungen tatsächlich mehr Jobs, als sie streichen. Nur in anderen Tätigkeitsfeldern. Auch diese Entwicklung sollte wenig überraschen, da wir schon seit Jahren genau darüber sprechen. Hier kann man der GroKo natürlich einen Vorwurf machen, zu wenig für die Arbeitnehmer aus den vormals eher praktischen Arbeiten zu unternehmen, um diese auf die Jobs in den anderen Gebieten vorzubereiten. Generell müssen wir dringend über zukünftige Arbeitsmodelle nachdenken. Mit einer nahenden Krise hat diese Argumentation allerdings wenig zu tun.

 

Politischer Deppen-Faktor

Ein weiteres Argument in der Berichterstattung besteht darin, dass sich wirtschaftliche und politische Risiken aktuell vermischen. Insbesondere die Handelspolitik von Trump schränkt demzufolge die Exporte von Deutschland ein. Hinzu kommt die Unsicherheit um den Brexit und dem neuen Premierminister Boris Johnson. Der Handelskrieg mit China ist das Tüpfelchen auf dem i.

krisenmanagement persoperm

Hieran ist erst einmal wenig zu rütteln, wenngleich die deutsche Automobilindustrie der Zollpolitik von Wirtschafts- und Dealmagier Trump, zumindest intern, wenig Furcht entgegenbringt. Zurecht, denn ausgerechnet die deutschen Autos zählen in den Staaten nicht gerade zu den günstigen Mittelklassewagen. So abgehoben es klingen mag, aber wer einen Audi oder Mercedes haben will, nimmt dort gern ein paar Tausend Dollar mehr in Kauf für einen „German Neuwagen“. Das Auto stellt, nicht ganz wie in Deutschland, aber ähnlich, auch ein Statussymbol dar. Deutsche Autos sind also eher selten das Problem des amerikanischen Portemonnaies. Da schadet der hausgemachte Dieselskandal schon eher. Und das in den USA, Chapeau deutsche Autoindustrie, Chapeau!

Ebenso der nahende und inzwischen äußerst wahrscheinliche ungeordnete Brexit. Ja der wird weh tun, aber Deutschland wird auch an anderen Stellen massiv davon profitieren. Zahlreiche internationale Konzerne haben angekündigt oder sich bereits entschieden Deutschland als neuen Europastandort zu wählen. Das bringt uns in einigen Branchen tatsächlich wieder auf Kurs, die wir bislang fein säuberlich unter Radar gefahren haben, wie zum Beispiel im Finanz- und Fintech-Sektor. Das soll nicht bedeuten, dass man politisch nicht dagegen steuern muss und hier hat die Regierung, insbesondere bei der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, mehr als nur Nachholbedarf. Mit der beschworenen Krise hat die Argumentation aber wenig zu tun.

 

Zahlen und Daten sind gut beim beraten

Kommen wir zu etwas deutlicheren Hinweisen mit soliden Marktdaten und Zahlen. Die sind immer gut, da kann man toll interpretieren und aus vergangenen Krisen lernen.

Eine wirtschaftsskeptische Stimmung treibt die Unternehmen demnach aktuell um. Verschiedene Wirtschafts-Indexe stützen diese Berichterstattung. Allerdings werden hier die Zahlen in den verschiedenen Kontexten etwas übersensibel interpretiert und dies, wie wir später noch erörtern, auch nicht ganz unbeabsichtigt. Fest steht, dass das Wirtschaftswachstum rückläufig ist.  Es handelt sich nach wie vor um ein Wachstum, aber wir wachsen halt langsamer als vorher. Die alte Diskussion über ewiges Wirtschaftswachstum lassen wir an dieser Stelle. Wenn wir bei der Stagnation von neuen Aufträgen in deutschen Unternehmen reden, dann wird sofort die getrübte Stimmung angeführt. Hier müssen wir aber mal etwas genauer hinschauen.

 

Kausalität ist eine Frage von Informationen

krisenmanagement persoperm Viele der mittelständischen Industrieunternehmen in Deutschland haben nämlich ein sehr konkretes Problem, welches zu diesem Phänomen führt. Sie können schlichtweg nicht mehr abarbeiten. Der Mitarbeiter- und Fachkräftemangel kommt allmählig in der Breite an. Natürlich gibt es auch konjunkturelle Abschwächungen durch die voran angeführten Punkte. Ein nicht unwesentlicher Teil der „Stagnation“ basiert aber auf den Personal- und ähnlich gelagerten Problemen. Ein weiterer Beleg gegen die Annahme die getrübte Stimmung sei einzig und allein auf die konjunkturelle Schwäche zurückzuführen, sind die gestiegenen Löhne in diesem und vergangenem Jahr. Selten bis nie waren Unternehmen bereit bei konjunktureller Flaute mehr Geld, ausgerechnet für Personal, zu investieren. In diesem Fall bleibt also ebenso argumentativ nur wenig von der besungenen Krise übrig.

 

Buzzwords für die Krise

Weitere angeführte Punkte bei der Krisenbeschwörung ist bspw. die Klimapolitik ohne Rücksicht auf Kosten und Versorgungssicherheit. Angeblich zeigen sich erste Spuren in der Industrie. Belegt wird das bislang nicht.

krisenmanagement persoperm

Die vor einigen Monaten diskutierten Enteignungs-Phantasien von Jusos-Vorsitzenden Kühnert verbreiten laut der Krisen-Argumentation Unsicherheiten bei Unternehmern. Das darf bezweifelt werden, denn zum einen kam sogar Kritik aus den eigenen Reihen, zum anderen geschah dies in der speziellen Diskussion um die Wohnraumproblematik und wurde mit viel Phantasie auf andere Wirtschaftsbereiche projiziert. Dabei wird angeführt, dass Unternehmen nicht bei einer unsicheren Wirtschaftslage investieren und sie bei einer unsicheren Politik nicht wissen ob jetzige Regeln wie der Freihandel, Eigentum, Vertragstreue noch gelten werden. Da war auf jeden Fall eine Dramaqueen am Werk, denn diese antizipatorische Meisterleistung gelingt nicht mal dem Abiturienten. Ich bitte hier diese Fifa-Referenz angemessen zu würdigen. Danke sehr.

 

Digitalisierung im Arbeitsmarkt und der demografische Wandel

Meine persönliche Lieblingsargumentation ist aber immer wieder die Digitalisierung und der demografische Wandel als absolute Power-Kombi. Schlägt alles bis auf Sahne. Sicherlich sind das reelle Probleme, aber sie haben absolut nichts mit einer Rezession zu tun, mit der die Krise in Ihrer Dramatik mehr Substanz erhalten soll. In unserer letzten Essay-Reihe haben wir uns ja breit mit der Digitalisierung auseinandergesetzt und auch besprochen, welche Mamut-Aufgabe uns hier bevorsteht. Eine Krise, wie ersehnt, wird sie aber in dieser Form nicht verursachen. Sie schlägt anders zu, die Krise ist da eher sekundär. Der demografische Wandel ist durchaus ein Problem, aber auch er wird die scheinbar wirklich beliebte Krise nicht hervorrufen. Er wird eher arbeitsmarktpolitische Auswirkungen haben und uns gesellschaftlich herausfordern.

krisenmanagement persoperm 

Krisenszenario

Wie sieht es denn nun trotz einiger Signale mit der drohenden Krise aus? „Das Niveau oder der jüngste Anstieg der Rezessionswahrscheinlichkeit fallen […] nicht so vehement aus, dass man akut befürchten muss, die konjunkturelle Flaute werde zwangsläufig in eine Rezession münden“, sagt IMK-Experte Dr. Thomas Theobald. „Die bislang stabile Binnennachfrage wirkt einer rezessiven Entwicklung weiterhin kräftig entgegen.“

Warum also reden wir in letzter Zeit so oft über diese wirklich ehrlich ganz, ganz baldige und heftige Krise?

Das hat mehrere Ursachen. Beginnen wir beim eigentlichen Ursprung. Der startet nämlich unter anderem bei zwei Autoren, die eben diese Krise in ihrem „neuen Buch“ herbeireden. Angeführt werden da unter anderem einige Punkte wie das schwächelnde Wirtschaftswachstum und viele, viele Warnsignale, die wir hier erörtert haben.

 

Wisst ihr noch damals…

Unter anderem wird immer wieder darauf beharrt, dass man schon bei der letzten Krise 2008 die Signale ignoriert hätte. Nur, dass diese Krise einen völlig anderen Hintergrund hatte. Nur kurz zur Erinnerung: gestartet ist sie durch das Platzen der amerikanischen Immobilienblase und möglich war sie nur, durch die unsäglich dilettantisch umgesetzte Bankenregulierung und dem Kollaps einiger großer Kreditinstitute als Folge vieler fauler Kredite. Vereinfacht ausgedrückt versteht sich. Nichts davon war durch einen Rückgang des Wirtschaftswachstums unmittelbar hervorgerufen worden, nichts davon war durch die Konjunkturdaten nur annähernd mit der heutigen Argumentation zu begründen.

krisenmanagement persoperm

 

Das mit der Weissagung ist so ne Sache…

Wichtig zu wissen ist, diese zwei Autoren hatten auch 2013/2014 ein Buch veröffentlicht, bei dem sie eine nahende Krise, die wir ignorieren, voraussagten. Lief dann beim Krisenmanagement nicht so optimal. Sie blieb einfach aus. Stattdessen stärkeres Wachstum, Exportweltmeister hier, Rekordumsätze da. Entweder ist das die verspätete zweite Auflage des Buches in der Hoffnung das Timing stimmt diesmal oder ein gänzlich neuer Versuch. Dramas liefen schon immer besser als die meisten anderen Genres.

krisenmanagement persoperm

Es bleibt also die Frage, warum trotz dieser offenkundig und relativ leicht zu recherchierenden Informationen in so vielen Medien und in den sozialen Netzwerken nicht wenige Menschen diese Krise förmlich herbeisehnen? Bei den Medien ist es ganz ähnlich, wie im Buchsektor. Drama verkauft sich besser, als vieles andere. Niemand will über den Sunshine-Regenbogen der Konjunktur lesen. Tot (Stellenabbau) und Zerstörung (Insolvenzen), das macht halt Auflage. Zugegeben etwas polemisch, ich schäme mich, aber stimmt es nicht auch ein bisschen?

 

Teile und herrsche

Interessanter ist da schon die Frage, warum ausgerechnet (zumindest in meiner persönlichen Wahrnehmung) eher liberale Profile (ja ich kenne einige und bin mit ihnen auch vernetzt) diese Beiträge teilen und für sich „aufbereiten“? Liegt das nicht sogar auf der Hand? Die CDU legt wieder leicht zu, die Grünen schaukeln weiter im Allzeithoch. Klimapolitik ist unangefochten trendy und man hat es gerade in liberalen Kreisen nicht geschafft authentisch und sympathisch dieses oder ein anderes prominentes Thema für sich vereinnahmen zu können. Dabei stehen in gleich drei Bundesländern bald Wahlen an. Das ist schon blöd. Also in mehr oder eher weniger bewährte Muster verfallen und los geht’s. Da kommt eine Krisenankündigung gerade recht. Die ersten Argumente spielen darüber hinaus auch der liberalen Allzeit-Argumentation gut in die Hände. Wie wir aber lesen konnten sind die Zusammenhänge doch leicht anders, als zunächst dargestellt.

Nun kann man Verständnis dafür haben und es damit gut sein lassen, weil hier unterschiedliche Denkansätze vorliegen. Kann man aber auch nicht, denn das ist tatsächlich nicht der Fall. Man darf wohl von Mitgliedern der Partei mit der mutmaßlich stärksten Wirtschaftsexpertise erwarten, dass man ebenso genau Argumente berücksichtigt und zumindest gegeneinander abwägt, wie es in diesem Artikel gemacht wurde. Eine Krise ohne handfeste Argumente zu beschwören kann im schlimmsten Fall zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Das macht es Unternehmen nicht gerade einfacher im aktuellen War of Talents zu bestehen. Wir müssen uns, wie schon angerissen, wesentlich dringenderen Problemen in diesem Bereich zuwenden.

 

Kollateralschaden Arbeitsmarkt

Man erweist ausgerechnet der eigenen Klientel hier einen Bärendienst. Es ist natürlich sinnvoll vor einer nahenden Krise zu warnen, aber dann bitte mit stichhaltigen und, unter Berücksichtigung wichtiger Kontexte zusammengetragenen, Argumenten. Der Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer wird sich weiter verbessern, was bedeutet, dass er sich für Arbeitgeber noch schwieriger gestalten wird. Da Verunsicherung reinzubringen hilft beiden Seiten wenig, denn hauptsächlich erreicht diese Kommunikation Unternehmen, die sich nur zusätzlich unter Druck gesetzt fühlen. Sozusagen in einer Spirale gefangen werden. Man erreicht genau das, wovor man eigentlich warnen wollte. Zeitgleich erleben wir aber einen Arbeitnehmermarkt, der sich gesellschaftlich soweit entwickelt hat, dass er auch bei einer reellen Krise nur wenig Bereitschaft für eine Rückentwicklung zeigen wird. Zudem werden durch die unreflektiert beschworenen apokalyptischen Reiter Digitalisierung und demografischer Wandel, sich krisenunabhängige Herausforderungen zu einer zusätzlichen Belastung für den Arbeitsmarkt entwickeln. Und auch hier werden Arbeitgeber die größere Herausforderung zu bewältigen haben.

Das Krisenmanagement ist sozusagen gescheitert. Man prophezeit eine Rezession voraus, die, wenn sie kommen sollte, mehr herbeigeredet wurde, als sie durch die ursprüngliche Sachlage überhaupt entstanden wäre. Wir haben größere Baustelen und Herausforderungen und sollten, neben durchaus sinnvollen Konjunkturprogrammen, diese anpacken, statt künstlich Ängste zu schüren, weil sie uns gelegen erscheinen.   

Bildquellen:  Gerhard Gellinger auf Pixabay |  Rirriz auf Pixabay |  RÜŞTÜ BOZKUŞ auf Pixabay |  PIRO4D auf Pixabay |  Peter H auf Pixabaytfyldw auf pixabay | Steve Buissinne auf PixabayMichael Gaida auf Pixabay

Cookies & Skripte von Drittanbietern

Diese Website verwendet Cookies. Für eine optimale Performance, eine reibungslose Verwendung sozialer Medien und aus Werbezwecken empfiehlt es sich, der Verwendung von Cookies & Skripten durch Drittanbieter zuzustimmen. Dafür werden möglicherweise Informationen zu Ihrer Verwendung der Website von Drittanbietern für soziale Medien, Werbung und Analysen weitergegeben.
Weitere Informationen finden Sie unter Datenschutz und im Impressum.
Welchen Cookies & Skripten und der damit verbundenen Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten stimmen Sie zu?

Sie können Ihre Einstellungen jederzeit unter Datenschutz ändern.