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Digitalisierung im Arbeitsleben – Teil 1

Digitalisierung persoperm

In dieser neuen Essay-Reihe wird sich Andree der Digitalisierung der Arbeitswelt widmen. Weil das Thema so unglaublich komplex ist, splitten wir es in leicht und recht schnell zu lesende Kurzessays auf, die sich immer mit einem oder wenigen Teilaspekten beschäftigen.

  

Aller Anfang…

Heute starten wir mit einer allgemeinen Betrachtung zum Thema Digitalisierung im Arbeitsmarkt. Digitalisierung. Dieses Wort wird aktuell sehr inflationär benutzt. Ein Teilnehmer eines Vortrages fragte mich nach einer allumfassenden Definition. Die konnte ich ihm nicht geben. Das lag zum einen daran, dass ich über Bildung referierte und er es auf die Arbeit bezog. Zum anderen daran, dass es zwar viele Beschreibungen gibt – tatsächlich aber fehlt es an wissenschaftlich fundierten, sauberen Definitionen. Verstehen Sie mich nicht falsch. Viele versuchen sich daran, scheitern aber immer wieder indem sie viel zu allgemein einen Begriff beschreiben, der auf so vielen unterschiedlichen Ebenen ganz verschiedenes bedeutet.

  

das Definitions-Dilemma

Ich möchte deshalb auch gar nicht erst eine weitere Definition von Digitalisierung und speziell von Digitalisierung im Arbeitsleben liefern, die keiner tieferen Analyse lange stand hält. Stattdessen will ich beschreiben was mir in meinen vielen Gesprächen, der Lehre an der internationalen Hochschule sowie meiner Recherche für meine Arbeit rund um Arbeit, Bildung und eben Digitalisierung immer wieder begegnet.

Digitalisierung persopermZunächst möchte ich noch einmal die oft große Unsicherheit beim Begriff Digitalisierung erwähnen. Durch die vielen unterschiedlichen, teils sehr abenteuerlich, meist sehr vertriebsfördernden Definitionen des Begriffs, fällt mir nicht selten auf, dass selbst Menschen eines Unternehmens, sogar der selben Abteilung, häufig sehr heterogene Formulierungen und Vorstellungen davon haben. Und eben dieses, zunächst nicht all zu bedeutend erscheinendes Defizit, ist aus meiner Sicht einer der elementaren Ursachen für die zahlreichen Probleme, die wir bei der Digitalisierung der Arbeitswelt, aber auch in der Bildung, in der Bürgerbeteiligung und anderen Bereichen immer deutlicher wahrnehmen.

  

ein komplexes Zusammenspiel

Zudem können wir auch nicht immer alle Bereiche trennscharf betrachten. Beim Thema Weiterbildung und Weiterqualifizierung bewegen wir uns eindeutig im Bereich Bildung und lebenslangem Lernen sowie zeitgleich in der Arbeitswelt. Digitale Bildungsangebote gibt es inzwischen relativ zahlreich und innovativ. Einzelne Unternehmen haben ihre Bemühungen hierbei schon weit vorangetrieben. Wichtigstes Element hierbei sind aber nicht die technischen Möglichkeiten, sondern die Menschen.

 

Digitalisierung persopermSowohl in den einzelnen Abteilungen, sei es Produktion, das Lager, HR, Marketing oder Einkauf, wie auch auf der Ebene der Geschäftsführung, muss es eine mentale Bereitschaft mit einem gewissen Basiswissen geben. Dabei geht es nicht um ein tiefes Verständnis bezüglich der Digitalisierung selbst, sondern um eine eher grundsätzliche Bereitschaft sich dem Thema zu öffnen.

 

wer weiß was?

Wenn diese Bereitschaft besteht ist natürlich auch Wissen gefragt. Informationen werden tatsächlich mannigfaltig angeboten. Workshops, Seminare, Webinare, Bücher, Ratgeber, Whitepaper und unzählige Beratungsangebote stellen schon fast mehr Bürde, als Abhilfe dar. Darunter sehr gute Angebote, aber auch viele weniger gute. Neue Themengebiete, die eine gewisse Notwendigkeit mit sich bringen locken oft mit schnell verdientem Geld ohne ausreichendem Qualitätsmanagement. Es ist schwierig, auch für Versiertere, diese Angebote voneinander zu unterscheiden.

Digitalisierung persoperm

Mutmaßlich ist dies auch ein Grund, warum bisher nur bedingt allgemeingültige Definitionen für Digitalisierung erarbeitet wurden. Einheitliche Definitionen machen es natürlich schwieriger Angebote zu formen, die am eigentlichen Thema vorbeigehen. Darüber hinaus würden Definitionen in den verschiedenen Themenbereichen für klarere Vorstellungen über das Aufgabenspektrum und möglicher Lösungsansätze bieten. Allerdings liegt es eher an der Komplexität der Sache, als an der Verlockung aus dem Wissensdefizit Kapital zu schlagen.

  

bereits auf dem Weg

Vielleicht müssen wir uns aber noch eine Weile damit arrangieren, dass es für die verschiedenen Gebiete keine allgemeingültige Definition geben wird. Schließlich bewegen wir uns erst im ersten Drittel der so genannten digitalen Revolution. Womöglich haben wir in Gänze auch noch gar nicht erfasst, was Digitalisierung in der Arbeitswelt tatsächlich alles für uns bedeutet?

Und weil das nicht ganz unwahrscheinlich ist, widmen wir uns in weiteren Beiträgen verschiedenen Aspekten der Arbeitswelt. Im nächsten Teil skizzieren wir die Zukunft des Arbeitens. Dabei wird es futuristisch und wir wagen verschiedene Gedankenexperimente und widmen uns modernen Arbeitsmodellen, wie zum Beispiel dem Clickworking.

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