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Die größten Stolperfallen bei der Bewerbung

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In unserer mehrteiligen Recruiting-Blogserie geht es um den klassischen Prozess der Personalbeschaffung. In dieser wollen wir sowohl die unternehmerische, als auch die Arbeitnehmersicht aufzeigen und beiden Tipps und Anregungen auf den oft langen Weg mitgeben. In unserem ersten Teil ging es um den Verlauf des klassischen Recruiting-Prozess von der Stellenausschreibung bis hin zum Onboarding.

In unserem zweiten Teil wollen wir unseren Bewerbern  einige hilfreiche Ratschläge mitgeben, denn sich auf einen neuen Job zu bewerben, birgt für viele das Gefühl, man würde ein neues Kapitel seines Lebens aufschlagen. Zuallererst müssen wir leider mitteilen, dass es kein Patentrezept für die perfekte Bewerbung gibt. Allerdings können wir ein paar nützliche Tipps für deine nächste Bewerbung anbieten:

 

Der formale Blick und der erste Eindruck

Wenn sich mehrere Personen auf eine Stelle bewerben, kommt es nicht selten vor, dass ein paar Bewerbungen unmittelbar beiseitegelegt werden. Woran kann das liegen?

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Als aller erstes sollte man darauf achten, dass die Bewerbung formal korrekt und ordentlich formatiert ist. Auch das eloquenteste Anschreiben und der eindrucksvollste Lebenslauf überzeugen nicht, wenn sie voller Fehler sind, keine klare Aufteilung besitzen und durch Formatierungsfehler furchtbar aussehen. Achte unbedingt auf eine einheitliche und übersichtliche Formatierung, saubere Ausdrucke und lesbare Kopien bzw. Scans der Zeugnisse! Sowohl der Lebenslauf, als auch das Anschreiben sollten in klar strukturierten Zeilen und Spalten aufgebaut sein. Auch im Anschreiben ist es von Vorteil, ab und zu Absätze einzubauen um die Lesbarkeit zu fördern. Es kostet Zeit und Mühe alles einheitlich zu formatieren, aber eine ordentliche Bewerbung kommt dafür auch umso besser an!

 

Der Inhalt muss stimmen und andere überzeugen

Eine gute Grammatik und Rechtschreibung werden natürlich vorausgesetzt. Beachte bitte auch, dass die Namen des Unternehmens und der Ansprechperson korrekt sind. Laut einer Befragung aus dem Jahr 2016 disqualifizierten sich Bewerber zu 54% vor allem aufgrund der falschen Adressierung bei Ansprechpartnern oder Unternehmen. Sollte in der Stellenausschreibung nicht eindeutig ersichtlich sein, an wen die Bewerbung zu richten ist, lässt sich durch ein kurzes Telefonat oft Klarheit schaffen und ist Ausdruck deiner Sorgfalt.

Außerdem sollte man nicht schon im Anschreiben erkennen, dass dieses als Vorlage für zahlreiche weitere Bewerbungen dient. Natürlich kann man einzelne Passagen als Vorlage nehmen und sie immer individuell in jedes neue Anschreiben einbauen. Achte nur darauf, dass dein Text direkt auf das Unternehmen zugeschnitten ist und unpassende Parts entfernt werden. Dabei darf es gern auch mal kreativ sein, sofern es zum Unternehmen und der Position passt.

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Ein Koch hat sich zum Beispiel einmal in Form einer Menu-Karte beworben: Als Aperitif empfahl er seine Leidenschaft fürs Kochen, als Vorspeise seine strukturierte Arbeitsweise, als Hauptgang servierte er Know-How und das Dessert bestand aus seiner Kreativität garniert mit einer Portion Neugier. Jedoch darf der Stil nicht die eigentlichen Informationen verwässern. Es muss klar ersichtlich bleiben, was du sagen willst und was deine relevanten Qualifikationen sind.

Arbeite dich in deinem Anschreiben nicht unnötig an Infos, die man aus dem Lebenslauf ziehen kann oder was du alles schon so Tolles gemacht hast, ab. Befasse dich eher mit der Frage, was ist meine zukünftige Rolle und wie passen meine Fähigkeiten (Soft-Skills nicht vergessen) dazu.

 

Der Lebenslauf – Nicht zu viel und auch nicht zu wenig

Genauso sollte man beim Lebenslauf die irrelevanten Joberfahrungen oder uninteressante Freizeitaktivitäten rausnehmen. Stattdessen sollte der Inhalt des Lebenslaufs individuell auf den Arbeitgeber zugeschnitten sein. Je genauer du dem Personaler das aufzeigst, was er gerade sucht, desto besser für deine Chancen im Bewerbungsprozess.

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ABER: Versuche deine Fähigkeiten nicht in den Himmel zu heben: Am häufigsten geschieht dies bei den Sprachkenntnissen: fließend Englisch, Spanisch und Französisch? Klar, das sieht immer gut aus im Lebenslauf. Pech für dich, wenn dein Gegenüber im Vorstellungsgespräch plötzlich französisch parliert und du nur beschämt ein „Excusez-moi“ murmeln kannst.

 

Die Vollständigkeit als A und O!

Fehlerhafte Adressen, fehlende Kontaktdaten oder ein Bewerbungsanschreiben ohne Betreff – solche Fehler sehen Personaler täglich. Dabei sind diese Fehler wirklich vermeidbar. Kontrolliere deine Bewerbung ein zweites oder drittes Mal bevor du diese abschickst. Auch den Betreff oder die Job-ID, wenn angegeben, zu vergessen, macht beim Personaler keinen guten ersten Eindruck. Dieser muss, bei mehreren ausgeschriebenen Stellen erst versuchen im Anschreiben herauszufinden, auf welche Position du dich bewirbst. Vergewissere dich also, dass folgende Informationen leicht zu finden sind und vermeide Schreibfehler:

  • Empfängeradresse bestehend aus Firmennamen, Vor- und Nachname des Ansprechpartners im Unternehmen und Anschrift
  • Betreff wie in folgendem Beispiel: Bewerbung für die Position als Buchhalter, Referenz 123
  • Persönliche Angaben wie Name, Adresse, Mail und Telefonnummer

 

Wenn wir schon bei Vollständigkeit sind, solltest du auch prüfen, ob alle Unterlagen vollständig und ordentlich beschriftet sind. Wenn im Anschreiben der Satzausschnitt „entnehmen Sie bitte aus den angehangenen Zeugnissen“ steht, müssen diese natürlich mitgeliefert werden. Eine Übersicht der Anhänge hilft nicht nur dem Recruiter, sondern ist zeitgleich deine Checkliste, um sicherzugehen, dass an alles gedacht wurde.

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Du willst dich verändern, dann denke positiv

Häufig schwächen sich Bewerber selbst, indem sie zu oft den Konjunktiv nutzen und ihre eigenen Fähigkeiten kleinreden. Formuliere klar, authentisch und höflich welche Vorstellungen du hast und welche Qualifikationen dich auszeichnen.

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Dein Anschreiben solltest du zudem nicht mit den Worten „Ich würde mich über ein Vorstellungsgespräch bei Ihnen freuen“ beenden. Damit schwächst du nicht nur den Satz, sondern das ganze Bewerbungsschreiben ab und wirkst eher unsicher. Besser ist, du formulierst deinen Schluss aktiv und schreibst beispielsweise: „Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.“ Pass aber auf, dass du in deinem Anschreiben generell nicht zu fordernd wirkst.

 

Aller Anhang ist schwer

Kommen wir zur letzten Hürde: Du hast deine Bewerbung samt Anschreiben, Lebenslauf und den gescannten Zeugnissen fertig, jedoch sind die Dateien recht groß für eine Mail? Viele Unternehmen bieten zudem Online-Tools zum Hochladen der einzelnen Dateien an. Diese haben jedoch in der Regel eine maximale Dateigröße vorgegeben. Gescannte Dokumente können als PDF schnell recht groß werden und lassen sich dann nicht mehr so einfach oder komplett hochladen.

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Zudem wird es bei mehr als zwei Anhängen schnell unübersichtlich. Viele PDF-Programme bieten heute die Möglichkeit unkompliziert mehrere PDF-Dateien in eine einzige zusammenzuführen. Zudem solltest du Dokumente nicht mit 300 oder mehr dpi einscannen. 150 dpi sind mehr als ausreichend und verkleinern das Dateivolumen oft merklich.

Gezipte Dateien über Win-Zip oder Win-Rar erscheinen auf den ersten Blick nach einer guten Möglichkeit die Anhänge zu verkleinern. Viele Upload-Tools lassen diese Formate aber aus Sicherheitsgründen nicht zu. Wer dennoch Anhänge verkleinern will, kann Dateien statt als PDF auch als JPEG scannen und diese dann über Online-Tools, wie tinypng, zum Komprimieren ohne Qualitätsverlust nutzen. Achte auch auf die richtige Bezeichnung der Dateien.

In unserem nächsten Beitrag widmen wir uns wieder mehr der Recruiter-Perspektive und erörtern, welche Fallstricke es beim Abwerben von Mitarbeitern geben kann.

  

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