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Der Blick auf 2020

Titel Ausblick 2020 persoperm

 

Olympische Sommerspiele in Tokio, 75 Jahre Vereinigte Nationen (UN) und der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. 2020 wird ein fulminantes Jahr. Außerdem treten unzählige neue Gesetze in Kraft. Über das ein oder andere werden wir wohl auch noch gesellschaftlich diskutieren. Persoperm schafft einen kleinen Einblick was sich ändert, welche großen Ereignisse für uns und die Welt anstehen und gibt Ihnen eine kleine Voreinschätzung, welche Gesetzesthemen 2020 noch wichtiger werden.

 

Mindestlohn und Kassenbonpflicht

Die erste und vielleicht wichtigste Änderung ist die Erhöhung des Mindestlohns von 9,19€ auf 9,35€ pro Stunde. Die aktuelle Anpassung ist die vorerst letzte Erhöhung, obwohl im Bundestag erneut diskutiert wird, den Mindestlohn langfristig auf 12€ pro Stunde anzuheben.

persoperm Kassenbonpflicht

Für Aufsehen sorgte auch die Verabschiedung des „Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen”, kurz Kassengesetz 2020 vom Bundesministerium für Finanzen. Die Folge dieses Gesetzespaketes ist die Pflichteinführung des Kassenbons. Dementsprechend muss dem Kunden nach jeder Dienstleistung oder verkauften Ware ein Kassenbon überreicht werden – ansonsten droht ein Bußgeld von 25.000 Euro. Dadurch sollen genauere „Überprüfungen“ stattfinden können, um die Abbuchung des Unternehmens zu kontrollieren und den Steuerbetrug an Ladenkassen zu vermindern. Die Idee dieses Paketes erfolgte nach mehreren Razzien in Berlin bei Restaurants und Eisläden, in denen der Umsatz zwar immens war, jedoch nicht nachvollzogen werden konnte. Kritiker sehen in dieser neuen Regelung nicht nur ein unnötig bürokratisches, wie wirkungsloses Placebo, sondern auch eine massive Umweltverschmutzung.

 

Umweltschutz bleibt auch 2020 Top-Thema

Eine andere Umweltsorge wurde bereits vom Bundesumweltministerium aus dem Verkehr gezogen. Seit dem 1.1.2020 herrscht ein europaweites vielfältiges Plastikverbot, welches vor allem für Plastiktüten, -becher und Strohhalme gilt.

2019 war mitunter durch Fridays-for-Future ein Jahr der Klimabewegung.

persoperm friday-forfuture

Davon beeinflusst sind Gesetzesinitiativen, die unter anderem den öffentlichen Verkehr attraktiver machen sollen. Die Mehrwertsteuer auf Bahntickets beispielsweise, wird voraussichtlich von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Der Bundestag hat schon zugestimmt, es fehlt nur noch die Zusage des Bundesrates. Die Bahntickets im Fernverkehr können so, laut Aussage der Bahn, schon im März günstiger werden. Im Vergleich dazu werden die Steuern auf Flugtickets angehoben, so dass das Fliegen wahrscheinlich ab April teurer wird. Je nach Flugstrecke kann der Preis um bis zu 18 Euro angehoben werden. Diese beiden Änderungen sind auch Folge des Klimapakets der Bundesregierung.

 

Freuen dürfen sich vor allem die Studierenden und Azubis über den Jahreswechsel:

Neben dem BAföG wurde auch das Wohngeld erhöht. Ein Meilenstein für die Auszubildenden ist die Einführung des Azubi-Mindestlohns. Jede Person, die im Jahr 2020 eine Berufsausbildung beginnt, soll mindestens 515 Euro monatlich im ersten Lehrjahr verdienen. Im zweiten und dritten Lehrjahr wird der Betrag auf bis zu 620 Euro monatlich erhöht.

persoperm Studierende

 

Menschen mit Einschränkungen rücken in den Fokus der Gleichbehandlung

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG), welches seit 1. Januar aktiv ist, ist ein umfassendes Gesetzespaket, dass für Menschen mit Behinderungen viele Verbesserungen vorsieht. Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe beziehen, können künftig mehr von ihrem Einkommen und Vermögen behalten. Gleichzeitig werden die Kommunen und Länder entlastet, da Grundsicherungs- und Eingliederungshilfeleistungen in Zukunft getrennt, sowie teilweise vom Bund übernommen, werden. Das BTHG verpflichtet die Träger von Reha-Maßnahmen (wie z.B. die Bundesagentur für Arbeit oder die gesetzliche Rentenversicherung) frühzeitig drohende Behinderungen zu erkennen und gezielt Prävention noch vor Eintritt der Rehabilitation zu ermöglichen. Ziel ist es, bereits vor Eintritt einer chronischen Erkrankung oder Behinderung durch geeignete präventive Maßnahmen entgegenzuwirken und die Erwerbsfähigkeit zu erhalten.

 

Selbstständigkeit? – Meisterpflicht beachten!

Die Meisterpflicht ist wieder eingeführt worden. Handwerker ausgewählter Gewerke, die ihr eigenes Gewerbe eröffnen wollen, müssen vorher eine Meisterausbildung abgeschlossen haben. Dazu zählen unter anderem: Parkettleger, Raumausstatter oder auch Orgelbauer. Außerdem erhalten Meister den Zusatz „Bachelor Professional“.

 

Augen auf im Straßenverkehr

Aufpassen müssen ab 2020 besonders die Berufskraftfahrer – vor allem wenn sie auf der Straße zum Verkehrssünder werden. Viele neue Änderungen führen zu höheren Bußgeldern und schnelleren Möglichkeiten Punkte in Flensburg zu sammeln. Wer zum Beispiel sein Handy am Steuer benutzt, muss 100€ Strafe zahlen und erhält einen Punkt. Fürs Falschparken gibt es ebenfalls einen Punkt. Wenn auf der Autobahn stockender Verkehr herrscht und man die Rettungsgasse blockiert, wird man sogar mit zwei Punkten, bis zu 200€ Bußgeld und einem Monat Fahrverbot „belohnt“.

persoperm Verkehr

 

Impf-Pflicht kann Kita-Platz gefährden!

Liebe Eltern, aufgepasst! Ab kommenden März müssen alle Kinder, die in sozialen Gemeinschaftseinrichtungen wie z.B. Schulen oder Kitas betreut werden, die Masernimpfung nachweisen. Kleine Kinder, die nicht gegen die Infektionskrankheit geschützt sind, können sogar vom Besuch dieser Einrichtungen ausgeschlossen werden. Der Nachweis soll per Impfausweis, Untersuchungsheft und Attest möglich sein. Die Impfflicht gilt auch für Erwachsene, die in der Pflege, in Schulen oder in der Kinderbetreuung arbeiten.

 

Der Bundesgesundheitsminister scheint 2020 sehr engagiert

Der Gesundheitsminister Jens Spahn hat auch dieses Jahr Vorhaben mit Einfluss auf den Arbeitsmarkt, die er umsetzen möchte. Unter anderem soll das Gehalt in der Pflegebranche spürbar erhöht werden. Spahn erwähnte, dass es zwei mögliche Optionen gäbe, die in Kraft treten könnten. Entweder werde ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag vereinbart oder ein deutlich höherer Mindestlohn beschlossen.

persoperm Krankenpflege

Nebenbei herrscht ein enormer Fachkräftemangel in Krankenhäusern und Betreuungszentren. Dieser soll durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches ab März aktiv wird, aufgefangen werden. Dennoch befürchtet man, dass die Zahl an unbesetzten Stellen weiter steigen wird. Die CDU diskutiere, ob eine Wiedereinführung des Wehr- und Zivildienstes eine mögliche Lösung sei. Profitieren soll von diesem Vorschlag vor allem die Pflege-, aber auch die Pädagogikbranche. Schon jetzt erhält der Vorstoß massive Kritik. Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt uns also immer noch und bleibt auch 2020 eines der brisantesten Themen.

Im Gesundheitssystem gibt es weitere Änderungen, die dem Mangel an Ärzten entgegenwirken sollen. Ab sofort existiert eine zentrale Telefonnummer für die Suche von Fachärzten. Wer einen Termin braucht, kann künftig rund um die Uhr die Nummer 116 117 anrufen. Länger als vier Wochen sollen Patienten dabei nicht warten müssen – ganz egal, ob es um einen Fach-, Haus- oder Kinderarzt geht. Die Servicestellen sollen zudem in Akutfällen, wie beispielsweise am Wochenende, weiterhelfen.

Die bisherige Hebammen-Ausbildung wird ab 2020 zu einem Hochschulstudium. Dieses besteht aus einem drei- bis vierjährigem Bachelorstudiengang mit hohem Praxisanteil und einer staatlichen Abschlussprüfung. Dementsprechend soll die Vergütung steigen und der Beruf der Geburtshelferin langfristig attraktiver werden.

 

Ausblick auf 2020 – Wirtschaft und Bürokratie

Außerdem soll 2020 das Jahr des Bürokratieabbaus sein. Wie das Kanzleramt mitteilte, plane man eine deutliche Gesetzesreform, die vor allem den bürokratischen Aufwand in privaten Haushalten, aber auch in der öffentlichen Verwaltung abbauen soll. Laut Plänen soll eine elektronische Arbeitsunfähigkeitsmeldung eingeführt werden. Weiterhin soll es eine Erleichterung bei der Bereitstellung von Datenverarbeitungssystemen für steuerliche Zwecke geben. Diese Reform soll noch im ersten Halbjahr 2020 in Kraft treten.

persoperm Frankfur aM

Wir blicken zusätzlich auf ein Jahr der Wirtschaft und Politik. Am wichtigsten könnte die US-Präsidentschaftswahl werden. Donald Trump beeinflusst aktuell wie kein anderer das wirtschaftliche Geschehen dieser Welt. Deswegen wird die Wahl von vielen als „wirtschaftliche Schicksalswahl“ angesehen.

Das Jahr 2020 wird in jeder Hinsicht eines der spannendsten Jahre dieses Jahrzehnts. Unabhängig von Kultur, Politik, Gesellschaft oder Wirtschaft. 2020 stellt die Weichen für die kommende Dekade und bestimmt unser gesellschaftliches Zusammenleben.

Wir hoffen, dass Sie gut ins neue Jahr gerutscht sind und ein spannendes 2020 mit uns verbringen. Persoperm wünscht Ihnen für das anstehende Jahr viel Erfolg, Energie und Zufriedenheit.

Bildquellen:  Jasmin Sessler auf Pixabay, Thomas B. auf PixabayLars_Nissen_Photoart auf PixabayAlexas_Fotos auf Pixabay,, Stefan Lorentz from Pexelsskeeze auf Pixabay

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