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Tools & Technik: Digitalisierung im Arbeitsleben – Teil 3

persoperm Tools und Technik

In dieser Essay-Reihe widmet sich Andree der Digitalisierung in der Arbeitswelt. Weil das Thema so unglaublich komplex ist, splitten wir das Gesamt-Thema in leicht und recht schnell zu lesende Kurzessays auf, die sich immer mit einem oder wenigen Teilaspekten beschäftigen. Letztes Mal ging es um die Zukunft der Arbeit.

 

Im dritten Teil unserer Reihe wird es etwas praktischer. Ich werde mich heute mal mit ein paar Tools aus dem Personal- und Recruiting-Bereich auseinandersetzen. Dabei sind nicht alle Tools rein für das Thema Personal gedacht. Vielmehr geht es darum, zu erörtern, wie digitale Tools unsere Arbeit verändern können und welche Vorteile daraus entstehen.

 

Technik vs. Mensch?

Es existieren zahlreiche Bedenken, wenn es um die Digitalisierung geht. Es scheint für viele Menschen nur schwer vorstellbar, dass ein Großteil ihrer Arbeit bald völlig automatisiert ablaufen kann. Damit einhergehend die Angst vorm Verlust des Arbeitsplatzes und die allgemeine Unsicherheit, wie sich Arbeit in der Zukunft entwickelt. Grund dafür sind die im vergangenen Part beschriebenen Unklarheiten, die wir dringend erörtern müssen. Allerdings beginnt das Problem schon weit früher. Manche sprechen von der mangelnden Medienkompetenz, andere auch einfach von mangelnder Bereitschaft, sich auf neue Systeme und technische Tools einzulassen.

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Nicht nur 0 oder 1

Ich denke, es gibt viele Ebenen dazwischen. Sicherlich finden wir auch totale Verweigerer. Oft bedingt aber mangelnde Medienkompetenz auch die Bereitschaft, sich auf die neuen Möglichkeiten einzulassen. Manchmal ist es wie eine Spirale, die sich immer weiter verstärkt. Auch deshalb müssen wir im Gesamten mehr über die Folgen von Digitalisierung sprechen und über die Zukunft nachdenken.

 

Dabei können Programme und Maschinen eine wirkliche Hilfe sein. Nicht immer lösen sie den Menschen ab. Sie verändern eventuell die Arbeit des einen oder anderen. Im Bereich Personal führte die Digitalisierung in Kombination mit dem sich wandelnden Arbeitsmarkt sogar zu einer beträchtlichen Erweiterung des Aufgaben- und erforderlichen Skill-Spektrums. Die Kandidatenansprache findet auf vielen unterschiedlichen Kanälen statt. Zielgruppen sind heterogener als jemals zuvor, Informationen und Informationsbedarf wesentlich komplexer als bisher. Wir benötigen nunmehr verschiedene Experten im Personalsegment. Vom klassischen Personaldisponenten über Juristen, Recruiter, Marketer, Online- und Social-Media-Spezialisten bis hin zum interdisziplinären Team-Leiter, der über alles einen exakten Überblick hat und weiß, was zu tun ist.

 

Bewerbermanagement

Der Recruiting-Prozess kann also äußerst komplex werden. Gerade Unternehmen ab einer bestimmten Größe und mit regelmäßigen Vakanzen profitieren durch die inzwischen recht zahlreichen Bewerbermanagement-Tools. Egal ob große Systeme, wie SAP Success Factors und Umantis, die nicht nur den kompletten Recruiting-Prozess abbilden, sondern auch das Personalmanagement, Weiterbildung- und Personalentwicklung, Mitarbeiterbewertungen, sowie zahlreiche andere Funktionen bieten. Oder moderne Systeme für kleine bis mittelständische Unternehmen, die sich vorrangig auf den Recruiting-Prozess, mit Anzeigenschaltung und Verwalten von Bewerbungen und Kandidaten-Management fokussieren, wie PreScreen und Coveto.

 

Aufgaben, die stetig wachsen

Viele Personalabteilungen oder auch Personalberater und -vermittler würden ohne nicht mehr arbeiten können. Nicht nur die enorme Ersparnis von Personalkapazitäten, die mithilfe dieser digitalen Systeme entsteht, machen sie zu unternehmerisch wertvollen Hilfsmitteln. Auch die besser strukturierte Verwaltung von Bewerbern, der Schutz von personenbezogenen Daten und die Möglichkeit selbst den Onboarding-Prozess damit zu planen und teilautomatisiert umzusetzen, sind nicht zu unterschätzen. Immer komplexere Vorgaben, Auflagen und auch die Veränderung des Arbeitsmarktes lassen die Aufgaben der Personalabteilung stetig umfangreicher werden. Unternehmen, die sich digitaler Tools bedienen, genießen bereits jetzt schon erhebliche Vorteile. Dieses Plus wird zukünftig noch eine viel größere Rolle im Wettbewerb, um die besten Mitarbeiter spielen.

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Moderne Ansätze

Gerade bei der Personalgewinnung gehen Unternehmen gern auch unkonventionellere Wege. Die Optionen sind aktuell schon sehr vielseitig und jedes Jahr gibt es mehr Angebote im digitalen Bereich. Plattformen wie truffls adaptieren das Prinzip von anderen Digitalangeboten, in diesem Fall dem von tinder, auf die Personalsuche. Ob diese Tools wirklich geeignet sind, das Recruiting sinnvoll zu ergänzen, muss jedes Unternehmen für sich entscheiden. Andere Anbieter, wie z.B. whyapply, gehen ganz andere Wege und nutzen den interaktiven Ansatz, indem sie Aufgabenstellungen in die sozialen Netzwerke bringen. Diese Aufgaben dienen mittels einer spielerisch-intrinsischen Methodik dazu, geeignete Kandidaten zu animieren, identifizieren, selektieren und anzusprechen.

 

Einen ähnlich spielerischen Ansatz, allerdings mit einem größeren Fokus auf die Eignungsfeststellung bereits angesprochener Kandidaten, verfolgen Anbieter wie Fabula Games mit sogenannten „serious games“ Angeboten. Hier werden eigens programmierte Spiele eingesetzt, die den Bewerber in seiner Eignung durch das Spielen bewerten sollen. Dies geht über die reine Beantwortung von Bewerbungsfragen hinaus und auch komplexere Situationen können so in die Bewerbungsphase unkompliziert und automatisiert integriert werden. Zeitgleich erfährt auch der Bewerber, bei gut umgesetzten Spielen, so einiges über das potenziell infrage kommende Unternehmen.

 

Derlei gibt es noch so einige weitere Angebote und Anbieter. Viele davon sind auf Branchen oder Teilaufgaben spezialisiert und nicht für alle Bereiche im Recruiting geeignet. Dafür sind sie umso hilfreicher in ihrem jeweiligen Gebiet.

 

Technik der Kollaboration

Digitale Lösungen sind aber nicht nur für die Personalgewinnung eine Bereicherung. Insbesondere in der Kommunikation und im kollaborativen Arbeiten bieten sich webbasierte Tools oder Systemprogramme an. Trello, Asana, Wrike oder auch Bitrix halten teils umfangreiche Funktionen zur Projektsteuerung und -koordination bereit. CRM-Systeme, wie z. B. TecArt stellen über eigene Apps und Browser-Anwendung auch Optionen für mobiles Arbeiten oder ein komplettes Home-Office bereit. Wem es nur um Kommunikation und einfachen Datenaustausch geht, kommt mit Tools wie Slack und Skype for Business aus.

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Worauf es ankommt

Wichtig bei der Digitalisierung ist die Bereitschaft, Zeit und Kraft aufzuwenden, sich mit aktuellen Entwicklungen, vorhandenen Tools und wandelnden Prozessen auseinanderzusetzen. Nicht jeder Prozess muss digitalisiert werden und bei weitem übersteigt so mancher Einsatz digitaler Tools, durch den Aufwand von Auswahl, Implementierung und Wartung, den vermeintlichen Nutzen im Unternehmen. Allein deshalb ist ein tiefgreifendes Verständnis von großer Bedeutung. Dabei kann der Einsatz auch erst mittel- oder langfristig erfolgversprechend sein. Es bleibt somit im Einzelfall abzuwägen, ob eine Investition in eine digitale Lösung bereits lohnt.

 

Im nächsten Teil geht es um die negativen Seiten der Digitalisierung. Wo führt uns der Weg hin? Geben wir zu viel von uns selbst auf? Welche Probleme verursacht die Digitalisierung in Unternehmen? Dies und mehr erörtere ich im vierten und letzten Teil unserer Essay-Reihe.

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