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5 Gründe, warum Google for Jobs…

Google for Jobs Titel

…das Recruiting voranbringt.

Google for Jobs war schon vor dem Start ein Thema.

Schon vor dem Start in Deutschland wurde über Google for Jobs massiv diskutiert. Die Einen waren froher Erwartung und Andere bangten um ihre Geschäftsmodelle. Dabei hat Google selbst klar Stellung bezogen und sich selbst nicht als neue Stellenbörse positioniert. Mit mehreren hundert Partnern, darunter zahlreiche Stellenbörsen und -Netzwerke geht Google for Jobs ins Rennen. Bereits vor zwei Jahren startete Google for Jobs in den USA und stehtnach einer kurzen Testphase nun auch deutschen Bewerbern mit einigen Features zur Verfügung.

 

Google for Jobs

 

not everyones darling

Inzwischen hat sich die anfängliche Besorgnis weitestgehend gelegt. Dennoch sind vor allem die Verlegerverbände wie VDZ und BDZV – obwohl auch sie partiell als Partner involviert sind – kritisch und merken an, dass Google schon öfter seine Marktmacht ausgenutzt hat. Sie plädieren für eine genaue Beobachtung des Angebots, wobei noch nicht ganz klar ist, ob eigene Interessen nicht eher eine Rolle spielen, als das Wohl der Nutzer.

 

Die Ungewissheit einer Erfolgsbranche

Die Partner äußern sich, wenig verwunderlich, recht begeistert. Wenngleich sich viele auch eher ein Stück vom Kuchen erhoffen. Ob mittel- und langfristig Google an der Strategie festhält,, keine Konkurrenz zu den etablierten Jobbörsen zu sein und ob die volatilen Erfolgszahlender Jobanzeigen in den Jobbörsen nicht durch Google for Jobs zu weniger Anzeigenschaltungen führen, wird sich noch zeigen. Denn funktioniert Google for Jobs, wie gedacht, kann man sich die Schaltung ein und derselben Vakanz in mehreren Stellenbörsen vermutlich sparen. Die Reduktion im Multiposting bringen Recruiter und das gesamte HR-Marketing in die komfortable Situation Budgets für modernere, vielseitigere und mutigere Tools einzusetzen, um sich Zugang zu Bewerbern zu verschaffen. Es wird sich zeigen, wohin die Reise geht.

 

Was aber ist denn Google for Jobs genau?

Google schließt aus User-Sicht eine entscheidende Lücke Nun kann man sagen, dass es genau das ist, was Google immer macht: user-orientierte Anwendungen ins Netz bringen. An dieser Stelle vereinfacht Google jedoch die Jobsuche und reagiert auf die Marktanforderung: schnell ans Ziel zu kommen. Google ist seiner Linie treu geblieben und hat nicht noch eine neue Jobbörse und damit auch keine neue Sammelstelle für Vakanzen geschaffen.

Google for Jobs suchen

Googlen ist uns ins Blut übergegangen. Mit einem Marktanteil von mehr als 97% sind andere Suchmaschinen zur Bedeutungslosigkeit verdammt. Gerade im deutschen Jobmarkt ist es so, dass nunmehr für Fach- und Führungskräfte nur wenig Motivation besteht, aktiv auf Suche nach einer neuen Stelle zu gehen. Wurde diese erstegroßeHürde überwunden, kam bislang richtig Arbeit auf die potenziellen Bewerber zu. Denn bevor eine Online-Stellensuche überhaupt begann, musste erst einmal herausgefunden werden, welche Internetseite entsprechende Ergebnisse liefern kann. Fragen wie: Wer ist der beste Anbieter ?, Muss ich mich da anmelden?Ist die Stelle auf Plattform X nicht die Gleiche, wie auf Plattform Y? sind bisher ständige Begleiter. Google nutzt seine Stärke und erleichtert es Nutzern, Stellen mit verschiedenen Suchkriterien zu filtern, zu speichern und sich ohne viel Aufwand auch dort zu bewerben. Und wer Google schon länger intensiver nutzt weiß, dass mit der Zeit Funktionen ergänzt werden und bestehende Google-Dienste integriert bzw. kombiniert werden. Dem User wird der Zugang zu einer neuen Anstellung  massiv vereinfacht. Ganz im Sinne des Google-Grundgedanken. Das ist wunderbar, verleiht der Kritik der Verlegerverbände aber durchaus eine, wenn auch nicht derselben Intention folgende, Berechtigung.

 

Warum bringt Google for Jobs das Recruiting voran?
Nr. 1

Es klang schon kurz an, aber der erste und vielleicht auch entschiedenste Grund, warum Google for Jobs das Recruiting voranbringt, ist die Vereinfachung der Suche. In Zeiten in dem wir unsere Zeit sehr genau einteilen, Fach- und Führungskräfte aktiv abgeworben werden und die Sozialen Medien eine immer stärkere Bedeutung im Recruiting erfahren, gerät die Suche nach einer neuen Stelle über die klassischen Portale schnell zur lästigen Arbeit. Die vereinfachte Suche über die gewohnte Suchmaschine mit einer Zusammenfassung der relevantesten Ergebnisse kommt den User-Gewohnheiten mit Google for Jobs da stark entgegen. Zum einen wird der erste Schritt, sich nämlich auf eine oder wenige Suchmaschinen festzulegen, völlig aufgehoben. Statt sich erst einmal durch das Angebot an Jobbörsen durchzuarbeiten, erhält der Suchende einfach die entsprechenden Stellen übersichtlich angezeigt.

 

Google for Jobs BeispielNr. 2

Coole Mehrwerte der gefundenen Stellen machen das Ganze noch runder. Neben der Möglichkeit Filter, wie z.B. Entfernung oder Branche für die Suche zu nutzen, lässt sich die Suche auch speichern oder mit Alerts versehen, die einen sofort benachrichtigen, sobald eine neue Stelle, passend zur eigenen Suche eingeht. Das ist ganz schön clever. Zudem kann man sich auch hier mit wenigen Klicks bewerben. Ein Klick führt zumeist direkt zur Bewerbungsseite. Auch nett ist, dass man in der Übersicht ganz genau sehen kann, über wen die Stelle ausgespielt wird.

 

Nr. 3

Eine bessere Verbreitung der Stellen wird ermöglicht.Zugegeben, ob sich die Stellen besser verbreiten, wird sich erst zeigen. Allerdings bieten die benannten Features hierfür einegroße Chance..Nach wie vor ist es schwierig, gerade in einzelnen Teildisziplinen die richtigen Stellen zu finden. Gerade wenn es um kreative Wortschöpfungen geht, kann Googles Rastervorgabe zur besseren Erkennung der Stellen auch dazu führen, dass Stellen zukünftig leichter auffindbar sind und Unternehmen gezielter Stellen veröffentlichen können.

 

Nr. 4

Aus diesem Grund werden auch aller Wahrscheinlichkeit nach Branchenplattformen profitieren, sofern sie sich Google for Jobs nicht verschließen. Bisheriges Problem war unter anderem, dass die Unbekannteren und darunter insbesondere Branchenplattformen nicht bei jedem der jeweiligen Zielgruppe auf dem Schirm lagen. Zukünftig können diese nunsehr viel besser spezifische Jobs ihrer Branche verbreiten. Das ist nicht nur erfreulich für die Online-Plattformen selbst, sondern auch für die potentiellen Bewerber. Viel gezielter, ohne großen Mehraufwand kann so nach speziellen Vakanzen gesucht werden. Ob sich das mittelfristig für diese Branchenplattformen auch auszahlt liegt natürlich auch an der zukünftigen Entwicklung von Google for Jobs. Aktuell sind leider noch nicht so viele Stellen aus diesen Plattformen zu finden, da sie schlichtweg noch nicht für Google for Jobs aufbereitet wurden.

 

Google for Jobs Suche

Nr. 5

Google for Jobs fasst dieselben Vakanzen auf mehreren Plattformen zusammen und überlässt die Auswahl, über welche man sich bewirbt, dem Bewerber. Das ist vermutlich einer der größten Vorteile neben der vereinfachten Suche. Wie oft begegnen Bewerber denselben Stellen auf unterschiedlichen Jobportalen? Oft ist auch nicht auf den ersten Blick zu erkennen, dass man die gleiche Stelle schon einmal gelesen hat. Da ist es ein echter Mehrwert, dass Google for Jobs zukünftig ein und dieselben Stellen für die User „zusammenfasst“ und anschließend überlässt, über welchen Anbieter man sich bewirbt. Das könnte insbesondere ein großer Vorteil für den Partner Xing sein. Denn auch viele andere Plattformen bieten bereits die Option sich über Xing zu bewerben, warum also hier den Umweg von Google über eine andere Plattform machen, wenn man in der Liste auch erkennt, dass die angegebene Stelle direkt bei Xing ausgeschrieben wurde. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Budget. Ob das so kommt, lässt sich aktuell aber nur spekulieren. Was hingegen Gewissheit ist, dass Google for Jobs den Recruitingmarkt gewaltig aufrüttelt und viele Vorteile für Bewerber mit sich bringt.

 

Erkenntnisse für uns

Ein mächtiges Instrument schwappt dem Recruiting da entgegen und nicht jeder wird sich gleich damit anfreunden. Wer allerdings gut aufgestellt sein will, lässt dieses Tool nicht leichtfertig links liegen. Für Personalberatungen ergeben sich hier auch Chancen, denn ähnlich wie im Social Recruiting können die Unternehmen natürlich auch selbst aktiv werden. Es empfiehlt sich gerade bei Google for Jobs immer mit einem Experten zu sprechen, welcher die Möglichkeiten erklärt, das Tool in die Gesamtstrategie integriert und die darüberhinausgehenden Instrumente des Recruiting und Employer Branding nicht außer Acht lässt.

Sie wollen wissen, wie Sie Google for Jobs für sich nutzen können? Dann treten Sie noch heute mit uns in Kontakt.

 

 

Bildquellen: Photo by Martine Savard from Pexels | JHVEPhoto von iStock | Bild von William Iven auf Pixabay

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